Windturbine von Gamesa. / Quelle: Unternehmen

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Windkraftkonzern Gamesa bekommt Nachfolgeauftrag aus Brasilien

Einen weiteren Vertriebserfolg hat der spanische Windkraftkonzern Gamesa in Brasilien erzielt. Das Land ist in Lateinamerika der sich am schnellsten entwickelnde Windmarkt. Das brasilianische Energieministerium geht davon aus, dass bis 2017 insgesamt zehn GW an Windenergie in Brasilien installiert werden können. In diesem Markt verfügt Gamesa über eigene Produktionsstätten vor Ort und über einen großen Auftragsbestand von einem GW oder 1.000 Megawatt (MW). Dieser ist nun durch eine neue Order über 144 GW weiter angewachsen.

Laut Gamesa hat Eolicas do Sul bei den Spaniern 72 Windräder mit jeweils einer Leistungskapazität von zwei MW für den Windpark Chui im Bundesstaat  Rio Grande do Sul bestellt. Zudem soll das Unternehmen aus Zamudio im Baskenland für 15 Jahre die Windfarm im süden Brasilien betreuen. Der Auftraggeber gehört einer Tochtergesellschaft des einheimischen Versorgers Eletrobras. Gamesa hat bislang in Brasilien Windräder mit insgesamt rund 500 MW ans Netz gebracht und damit einen Marktanteil von etwa 20 Prozent erobert. Etwas mehr als die Hälfte haben die Spanier im Auftrag von Eolicas do Sul errichtet.

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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