Windrotoren von Gamesa vor der Verschiffung. / Quelle: Unternehmen

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Windkraftkonzern Gamesa kündigt Kapitalerhöhung an

Der spanische Windkraftkonzern Gamesa bereitet eine Kapitalerhöhung vor. Das Unternehmen zählt zu den größten Herstellern von Windkraftanlagen weltweit und ist zunehmend auch als Windkraftprojektierer aktiv. Dabei setzt Gamesa vor allem auf Schwellenländern wie Indien, China und viele Staaten in Lateinamerika. In China sind die Spanier bereits seit 2000 aktiv, in Indien Marktführer und in Lateinamerika hat Gamesa bereits in 2013 mehr als die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Zamudio im Baskenland rechnet mit einer weiter stark steigenden Nachfrage aus diesen neuen Windmärkten. Die geplante Kapitalerhöhung diene unter anderem dazu, dort ausreichend investieren zu können.

Ferner benötigt Gamesa den Angaben zufolge frisches Kapital, um das Geschäft mit der Offshore-Windkraft aufzubauen. Hier hatten die Spanier vor wenigen Wochen die Kooperation mit der französischen Areva bekannt gegeben, die bereits über umfassende Erfahrungen mit Windkraftprojekten auf See verfügt (wir  berichteten).

Die Spanier wollen bis zu 25 Millionen neue Aktien ausgeben und so den Aktienbestand um bis zu einem Zehntel erhöhen. Weitere Details zur Kapitalerhöhung würden noch bekannt gegeben. Es kämen ausschließlich Institutionelle Investoren für die Zeichnung in Frage, hieß es.

Gamesa Corp. Tecnologica: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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