Chinesischer Windpark mit Anlagen von Gamesa. / Foto: Unternehmen

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Windkraftkonzern Gamesa meldet Großauftrag aus China

Der spanische Windkraftanlagenhersteller Gamesa meldet einen neuen Großauftrag aus China. Er stammt von einem Bestandkunden.

Seit 2005 hat der chinesische Energieversorger Datang bei Gamesa Windkraftanlagen mit einer Gesamtkapazität von über 200 Megawatt (MW) eingekauft. Nun hat der Windradhersteller aus dem Baskenland von ihm eine weitere Bestellung über 24 Anlagen mit zusammen 48 MW erhalten. Gamesa soll diese Windturbinen bis Ende des Jahres liefern und installieren. Datang orderte die Anlagen für den Windpark Sanlegshan in der Region Liaoning im Nord-Osten Chinas.

Gamesa hat im Geschäftsjahr 2015 in China 13 Prozent des Umsatzes erwirtschaftet. Der Konzern aus dem Baskenland setzt vor allem auf das Geschäft in Schwellenländern und ist in China bereits seit über 15 Jahren aktiv.  Seither ist die Volksrepublik zum weltweit größten Windmarkt aufgestiegen. Er wird allerdings von einheimischen Windkraftunternehmen beherrscht. Die Spanier haben bislang in China Windkraftanlagen mit über 4000 MW installiert und gehören dort zu den größten Anbietern aus dem Ausland.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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