Rotoren für Windkraftanlagen von Gamesa vor der Verschiffung. Der spanische Konzern verkauft die meisten Windkraftanlagen in Schwellenländer. / Foto: Gamesa

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Windkraftkonzern Gamesa mit starken Neunmonatszahlen

Gamesa, Windkraftanlagenhersteller aus Spanien, ist weiter auf Wachstumskurs. Das Unternehmen aus dem Baskenland hat in den ersten neun Monaten von 2016 den Umsatz um 32 Prozent auf 3,339 Milliarden Euro gesteigert. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sprang um 65 Prozent auf 340 Millionen Euro und die EBIT-Marge kletterte von 8,1 auf 10,2 Prozent. Der Nettogewinn wuchs um 84 Prozent auf 225 Millionen Euro.

Die Führung von Gamesa wies zur Erklärung auf deutlich erhöhte Auslieferungen von Windkraftanlagen hin. Die Auslieferungen lagen mit einer Gesamtkapazität von 3.256 Megawatt (MW) um 42 Prozent über dem Wert der ersten neun Monate von 2015. Weiterhin waren die Absatzmärkte Indien und Lateinamerika die Säulen des Absatzes. Auf sie entfielen rund 34 bzw. rund 27 Prozent des Absatzes, vor Europa mit 20 Prozent, den USA mit zwölf Prozent und Asien mit acht Prozent.

Das Service-Geschäft des Windkraftkonzerns entwickelte sich stabil. Es trug 343 Millionen Euro zum Gesamtumsatz bei und 44 Millionen Euro zum EBIT der ersten neun Monate.

Der Auftragsbestand von Gamesa ist in den ersten neun Monaten auf insgesamt 3.301 MW angewachsen. Für das Gesamtjahr rechnet die Unternehmensführung mit Aufträgen über 4.300 MW.

Gamesa steht vor der Übernahme durch die deutsche Siemens AG.  Der Übernahme der Aktienmehrheit haben die Gamesa-Aktionäre zugestimmt, wie ECOreporter.de im Oktober berichtete. Der Zusammenschluss mit der Windsparte von Siemens soll im ersten Quartal 2017 erfolgen.

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
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