Gamesa-Windpark in China: Das Asiengeschäft ist für den Konzern bedeutsam. / Foto: Gamesa

  Nachhaltige Aktien, Meldungen

Windkraftkonzern Gamesa punktet in Thailand

Mit einem Auftrag für 33 Windturbinen hat der spanische Windkraftkonzern Gamesa einen weiteren Fuß in den thailändischen Markt gesetzt. Damit sei der zweite Auftrag von Gamesa in Thailand gesichert, teilte das Unternehmen aus dem Baskenland mit, das stark auf Geschäfte in Schwellenländern setzt.
Geplant sei die Installation der höchsten Windkraftanlagen Asiens, hieß es: Jede Anlage sei inklusive Flügel 210 Meter hoch. Geliefert werden 18 G114-2.0 MW Modelle und 15 G114-2.1 MW Modelle mit einer Gesamtleistung von 67,5 Megawatt (MW). Die Turbinen werden laut Gamesa im ersten Quartal 2017 geliefert und im folgenden Quartal in Betrieb genommen. Darüber hinaus haben sich die Spanier dazu verpflichtet, den Windpark Sarahnlom für die nächsten zehn Jahre zu betreiben. Das Service-Geschäft ist eine wichtige Ertragssäule des Windkraftkonzerns.

Besitzer des zu errichtenden Windparks Sarahnlom ist Gunkul Engineering PCL, der bereits in 2015 hatte bei Gamesa Windräder mit zusammen 60 MW bestellt hatte. Projektierer des Windparks ist PowerChina ZhongNan. Gamesa hat enge Verbindungen nach China, zählt dort zu den größten ausländischen Windmarktakteuren.

In Asien ist Gamesa bislang vor allem in China und Indien aktiv, verstärkt aber auch in aufstrebenden jungen Märkten wie die Philippinen, Taiwan, Vietnam, Sri Lanka und eben Thailand. in all diesen Ländern fördern die Regierungen nun den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Einzig in Asien setzt Gamesa auch Solarkraftwerke um

Gamesa Corp. Tecnologica SA: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x