Windpark mit Anlagen von Gamesa. / Quelle. Unternehmen

30.04.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraftkonzern Gamesa zurück in der Gewinnzone

Der spanische Windkraftkonzern Gamesa hat seine Bilanz für das 1. Quartal 2013 veröffentlicht. Demnach ist der Umsatz des Unternehmens aus dem Baskenland zwar gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über zwölf Prozent auf 491 Millionen Euro geschrumpft. Dennoch gelang es ihm dank starker Einsparungen, wieder profitable zu wirtschaften. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 22 Millionen Euro, nachdem im 1. Quartal 2012 noch ein EBIT-Verlust in Höhe von 14 Millionen Euro angefallen war. Die Gewinnmarge belief sich auf 4,4 Prozent. Zugleich wurde die Nettoverschuldung gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 27 Prozent auf 729 Millionen Euro verringert.

Laut Gamesa gelang die Rückkehr in der Gewinnzone, indem die Produktionskosten um 26 Prozent verringert und das Geschäft breiter aufgestellt wurde. Denn weiterhin sei der Markt für Windkraftanlagen schwierig. Hier zählen die Spanier zu den größten Anbietern weltweit. Sie haben aber im 1. Quartal in den beiden größten Windmärkten weltweit, China und den USA, mangels Nachfrage kaum Anlagen ausgeliefert.

Gamesa hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres insgesamt Windräder mit einer Gesamtkapazität von 446 Megawatt (MW) verkauft und damit 12,5 Prozent weniger als im 1. Quartal 2012. Damit befinde man sich aber noch im Rahmen der Prognose für das Gesamtjahr, teilte der Konzern mit. Traditionell sei die Nachfrage im 1. Quartal besonders gering. Auf die Probleme beim Absatz von Windrädern reagierten die Spanier mit einem verstärkten Servicegeschäft und Eigenbetrieb von Windparks. Hier wurde der Umsatz im 1. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum 18 bzw. 12 Prozent verbessert.

Gamesa hat im Geschäft mit Windkraftanlagen bis zum des ersten Vierteljahres neue Bestellungen im Umfang von 228 MW erhalten, davon allein mehr als die Hälfte aus Lateinamerika. Allein im April seien 272 MW hinzu gekommen. Damit sei der für 2013 anvisierte Absatz von insgesamt mindesten 1.800 MW bereits zu 74 Prozent mit Aufträgen abgedeckt.

Gamesa: ISIN ES0143416115
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x