01.04.10 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraftprojektierer meldet Umsatz- und Ergebniseinbruch

Deutliche Einbußen in Umsatz und Gewinn musste der Bremer Winkraftanlagenprojektierer Energiekontor im vergangenen Geschäftsjahr hinnehmen. Mit 36,01 Millionen Euro lag der Konzernumsatz satte 30,56 Millionen Euro unter dem des Vorjahres. Gleichzeitig brach das Ergebnis vor Steuern um 6,07 Millionen Euro auf 6,67 Millionen Euro ein. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss des Windkraftanlagenprojektierers schmolz im Zuge dessen um 1,81 Millionen Euro auf 607.000 Euro ein.  Dies geht aus der Bilanz der Bremer für 2009 hervor. Grund für den deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr sei „die anhaltende Finanzkrise“, hieß es.

Den Verlusten zum Trotz werde die Konzernspitze den Aktionären auf der nächsten Hauptversammlung am 27. Mai die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4 Cent je Aktie vorschlagen. "Wir schätzen die Potenziale des Unternehmens nach wie vor hoch ein, bedauern aber, dass wir diese im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht entsprechend umsetzen konnten“, führte Peter Szabo, Vorstand der Energiekontor AG, aus.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an bestehenden Planungsansätzen, um diese im laufenden Geschäftsjahr erfolgreich abzuschließen," unterstrich Dirk Gottschalk, ebenfalls Vorstand der Energiekontor AG, den Optimismus der Führungsspitze, das laufende Geschäftsjahr wieder deutlich besser abzuschließen. So seien für zwei Projekte in Großbritannien im letzten halben Jahr Genehmigungen erwirkt worden, der Baubeginn dieser Windparks soll demnach noch  2010 erfolgen. Das Investitionsvolumen dieser Windfarmen werde mehr als 100 Millionen Euro betragen. Die Kreditvalutierung für ein 45-Millionen-Euro-Projekt in Portugal mit 25 Megawatt Leistung werde voraussichtlich ebenfalls in diesem Jahr erfolgen.


Von großer Bedeutung für die Energiekontor-Gruppe sei zudem die Entwicklung von Offshore-Windfarmen Nordergründe und  Borkum Riffgrund West. Für beide Projekte werde eine  „deutliche Bewegung in Richtung der Umsetzung erwartet“, hieß es. „Darüber hinaus bleibt Deutschland für uns weiterhin eine wichtige Basis. Durch die Konzentration auf Schwerpunktregionen in den vergangenen zwei Jahren konnte allein im Inland eine Pipeline von ca. 250 Megawatt an konkreten Planungsprojekten aufgebaut werden“, so Gottschalk weiter.

Energiekontor AG: ISIN DE000A1CRY6 9 / WKN A1CRY6

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