Theolia betreibt Windparks vor allem in Frankreich und Deutschland. / Quelle: Enercon

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Windkraftprojektierer Theolia meldet Umsatzeinbruch

Der französische Windkraftprojektierer Theolia hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2013 auf den ersten Blick einen Umsatzsprung erreicht. Die Erlöse aus dem Betrieb eigener Windfarmen wuchsen nach den Angaben des Unternehmens aus Aix-en-Provence aus um 53 Prozent auf 40,392 Millionen Euro. Dazu steuerte die Übernahme des deutschen Windparkbetreibers Breeze To Energy rund 16,7 Millionen Euro bei. Doch ohne diese ist der Halbjahresumsatz gegenüber 2012 von damals rund 35,8 Millionen auf 23,7 Millionen Euro gesunken, also um rund zehn Prozent. Dies erklären die Franzosen vor allem mit dem schwachen Windangebot in den ersten Monaten des laufenden Jahres.

Theolia betreibt in geringem Umfang auch Windfarmen für Kunden. In diesem Geschäft sind die Erlöse im ersten Halbjahr um vier Prozent auf 3,3 Millionen Euro gesunken. Dabei war das Kontingent der für andere betreuten Windkraftprojekte von 599 auf 625 Megawatt (MW) gestiegen. Auf eigene Rechnung betreibt das Unternehmen Windparks mit einer Gesamtkapazität von 3.300 MW. 2,3 Millionen Euro erwirtschafteten die Franzosen aus der Entwicklung von Windkraftprojekten und damit 57 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

Angaben zur Gewinnentwicklung machte Theolia nicht. Dem Windkraftprojektierer steht die freundliche Übernahme durch den ebenfalls französischen Finanzinvestor MEIF 4 AX Holdings SAS bevor (wir berichteten).

Theolia S.A: ISIN FR0000184814 / WKN A0B550
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