19.07.12 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraftspezialistin Theolia meldet Umsatzsprung im 1. Halbjahr

Eine positive, wenngleich vorläufige Bilanz hat die französische Windkraftspezialistin Theolia für das 1. Halbjahr 2012 gezogen. Offizielle Zahlen wird das Unternehmen aus Aix-en-Provnce erst Ende August vorlegen. Es hatte 2010 einen Strategieschwenk eingeleitet, setzt nunmehr stark auf den Betrieb eigener Windparks anstatt wie zuvor in erster Linie für Kunden Windkraftprojekte umzusetzen und zu betreiben. Dies scheint sich für das Unternehmen besser auszuzahlen als die alte Strategie, die Theolia in eine existentielle Krise geführt hatte.

Zum Ergebnis im 1. Halbjahr und zu seinen Schulden machte der Windkraftprojektierer bei der vorläufigen Bilanz noch keine Angaben. Er beschränkte sich auf Informationen über die Umsatzentwicklung. Demnach ist der Umsatz im 1. Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 31 Prozent 35.8 Millionen Euro gewachsen. Über 75 Prozent der Erlöse wurden dabei durch den Verkauf von Grünstrom aus eigenen Projekten erwirtschaftet. Hier verzeichnete Theolia einen Zuwachs um 21 Prozent. Die eigene Windstromkapazität beziffert das Unternehmen mit 304 Megawatt aus Projekten in vier Ländern, vor allem in Frankreich und Deutschland. Daneben betreibt Theolia noch einen Solarpark in Deutschland, der dem Unternehmen im ersten Halbjahr 736.000 Euro einbrachte.

Wie der Projektierer weiter bekannt gab, erreichen die von ihm für Kunden betriebenen Windparks eine Gesamtkapazität von 599 Megawatt. Im 1. Halbjahr habe Theolia zwei fertig entwickelte deutsche Windkraftprojekte mit zusammen 2,3 Megawatt verkauft.

Theolia S.A: ISIN FR0000184814 / WKN A0B550
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