Windradsteuertechnologie und Lösungen für intelligente Stromnetze sind die wichtigsten beiden Standbeine von AMSC. / Bildquelle: Fotolia (Kzenon)

08.11.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraftzulieferer AMSC schreibt weiter rote Zahlen

Der US-amerikanische Windkraftzulieferer American Superconductor Inc. (AMSC) aus Devens in Massachusetts verharrt in der Verlustzone. Sowohl für das zweite Quartal als auch die erste Jahreshälfte (Bilanzstichtag 30. September) weist die nun vorgelegte Bilanz jeweils Verlust aus. Allerdings fiel dieser in beiden Fällen geringer aus als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Das erste Halbjahr beendete AMSC mit 47,3 Millionen Dollar Umsatz und 25,1 Millionen Dollar Nettoverlust. Das entspricht auf Jahressicht einem Umsatzrückgang um 4,7 Prozent. Dennoch lag auch der Nettoverlust mit 25,1 Millionen Dollar 4,1 Prozent unter dem Nettoverlust, der in der ersten Vorjahreshälfte zu Buche geschlagen war. Der Verlust je Aktie sank um 0,9 Cent auf 0,42 Cent.

Im zweiten Quartal 2013 erzielte AMSC mit 24,2 Millionen Dollar Umsatz knapp 16 Prozent mehr Umsatz als im Vergleichszeitraum 2012. Zugleich sank der Nettoverlust des Quartals auf Jahressicht um 8,3 Prozent auf 14,6 Millionen Dollar. Je Aktie ging der Quartalsverlust zurück auf 0,24 Dollar. Im zweiten Quartal 2012 hatte AMSC an dieser Stelle 0,31 Dollar Nettoverlust je Aktie verbucht.

Die Verbesserung auf Quartalsebene sei auf bessere Geschäfte zurückzuführen, sowohl im Unternehmenssegment Windkrafttechnik als auch bei Smart-Grid-Technologie, hieß es. Das dritte Quartal, das bei AMSC mit dem Kalenderjahr endet, werde das Unternehmen voraussichtlich mit mehr als 18 Millionen Dollar Umsatz und weniger als 17 Millionen Dollar Nettoverlust beschließen, so die Unternehmensführung weiter.

American Superconductor Inc. (AMSC): ISIN US0301111086 / WKN 889844
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