12.02.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windkraftzulieferer AMSC verharrt in Verlustzone – Großauftrag aus Indien

Weiter rote Zahlen schreibt der US-amerikanische Windkraftzulieferer American Superconductor Inc. (AMSC). Das Unternehmen aus Devens in Massachusetts beendete sowohl das dritte Quartal als auch die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres (Bilanzstichtag 31. Dezember) mit Nettoverlust in Millionenhöhe. Allerdings konnten die Amerikaner das Defizit auf Jahressicht jeweils deutlich senken. Für die ersten neun Monate des Fiskaljahres 2012 verbuchte AMSC 46,3 Millionen Dollar Nettoverlust. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres war das Defizit mit 115,6 Millionen Dollar noch deutlich mehr als doppelt so hoch gewesen. Zugleich ist es AMSC gelungen, den Umsatz im Zeitraum April bis Dezember von 47,9 Millionen auf 67 Millionen Dollar zu steigern. Das entspricht knapp 40 Prozent Umsatzzuwachs. Die Nettoverluste hängen AMSC zufolge mit Kosten aus der laufenden Restrukturierung zusammen.

Das dritte Quartal beschloss AMSC mit 20,1 Millionen Dollar Nettoverlust nach 26,2 Millionen Dollar Defizit im Vorjahreszeitraum. Dabei hatte das Unternehmen nach rund 18 Millionen Dollar Quartalsumsatz im Vergleichszeitraum des Vorjahres nur noch 17,4 Millionen Dollar Umsatz erzielt. Diese Umsatzeinbuße hänge mit einer Verzögerung mit einem Kunden aus dem Windkraftsegment zusammen, hieß es. Der Quartalsumsatz mit dem zweiten wichtigen Standbein, der Technologie für intelligente Stromnetze, sei um 34 Prozent gestiegen.

Für das vierte Quartal (Bilanzstichtag 31. März) geht die Unternehmensführung von 18 Millionen Dollar Umsatz und weniger als 18 Millionen Dollar Nettoverlust inklusive aller einmaligen Sondereffekte aus.


Einen Folgeauftrag im Wert von 30 Millionen Dollar hat AMSC von Inox Wind Inc. aus Indien erhalten. Die Kundin habe Steuerungstechnik für Windturbinen der Zwei-Megawattklasse bestellt, die bis Ende 2014 komplett ausgeliefert sein sollen, hieß es. Es handle sich um die fünftgrößte Order in der Geschichte von AMSC überhaupt. Die Geschäftsbeziehung mit Inox gehe zurück auf das Jahr 2009.
American Superconductor Corp. (AMSC): ISIN US0301111086 / WKN 889844
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