Carbonfasern von Zoltek sind ein wichtiger Bestandteil von Windrädern. / Bildquelle: Fotolia

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Windkraftzulieferer Zoltek rutscht in Verlustzone

Erstmals seit zwei Jahren hat der Windkraftzulieferer Zoltek Companies Quartalsverlust bekannt geben müssen. Laut dem Unternehmen aus St. Louis in Missouri betrug der operative Verlust im dritten Quartal 0,9 Millionen Dollar, der Nettoverlust je Aktie lag bei drei Dollarcent. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen operativen Gewinn in Höhe von 5,6 Millionen Euro erwirtschaftet und ein Nettoergebnis von 16 Dollarcent je Aktie. Der Quartalsumsatz brach von 48,1 Millionen auf 30,3 Millionen Dollar ein.

Das Unternehmen ist auf Karbonfibern spezialisiert, die insbesondere für Windkraftflügel eingesetzt werden. Der Zubau der weltweiten Windkraftleistung verläuft aber in diesem Jahr deutlich langsamer als in den Jahren zuvor. Diese sinkende Nachfrage für die Windturbinenbauer wirkte sich auch auf deren Zulieferer Zoltek aus. Laut deren CEO Zsolt Rumy wurde das Quartalsergebnis zudem durch negative Währungseffekte in Höhe von 1,2 Millionen Dollar belastet. Zudem habe man eine Lieferung im Wert von zwei Millionen Dollar zwar bereits an einen Kunden in China ausgeliefert. Sie werde aber erst im vierten Quartal umsatzwirksam.

In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist der Umsatz von Zoltek um 30 Prozent auf 99,5 Millionen Dollar geschrumpft. Das operative Ergebnis stürzte von 20,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 6,3 Millionen Dollar ab. Je Aktie verringerte sich das Nettoergebnis von 54 auf 16 Dollarcent.

Zoltek Companies Inc: ISIN US98975W1045 / WKN 900580
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