Karbonfasern sind ein wichtiger Bestandteil von WIndkraftrotoren. / Quelle: Siemens

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Windkraftzulieferer Zoltek zieht schwache Zwischenbilanz

Einen Gewinneinbruch meldet der US-amerikanische Windkraftzulieferer Zoltek. Das Unternehmen aus St.Louis im Missouri hat demnach im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Nettoverlust von 2,3 Millionen Dollar oder sieben Dollarcent je Aktie erlitten. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Nettogewinn von drei Millionen Dollar oder neun Dollarcent je Aktie erwirtschaftet worden. Dabei ging der Quartalsumsatz nur leicht zurück von 35,9 Millionen auf 35 Millionen Dollar. Nähere Angaben dazu gab das Unternehmen nicht bekannt.

Zoltek teilte aber mit, dass die angestrebte Verschmelzung des Windkraftzulieferers mit der japanischen Toray Industries nun voraussichtlich im März umgesetzt werden kann. Die freundliche Übernahme durch Toray Industries war im Oktober angekündigt und im Januar von der Hauptversammlung der Aktionäre abgesegnet worden. Die Japaner wollen in die Übernahme insgesamt rund 584 Millionen US-Dollar investieren. Sie verzögert sich, weil die zuständige US-Behörde für Ausländische Investitionen, das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS), den Vorgang noch prüft. Laut Zoltek soll die Übernahme aber bis Anfang März umgesetzt werden.

Toray Industries ist weltweit einer der größten Hersteller von Kohlenstofffasern. Zoltek liefert unter anderem Karbonfasern für Rotoren von Windkraftanlagen. Das Unternehmen soll fortan als Tochtergesellschaft des japanischen Großkonzerns fungieren.

Zoltek Companies Inc: ISIN US98975W1045 / WKN 900580
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