Mit dem Betrieb von Windparks hat Futuren SA 2015 die Rückkehr in die Gewinnzone geschafft. / Foto: Unternehmen

16.03.16 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windparkbetreiber Futuren schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Windparkbetreiber Futuren SA (ehemals Theolia) ist zurück in der Gewinnzone. Sowohl das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) als auch der Nettoertrag für 2015 fielen positiv aus. Damit erreichte das Unternehmen aus Aix-en Provence in Frankreich ein erklärtes Ziel der durchlaufenen Sanierung.

Futuren SA hat die Bilanz für 2015 vorgelegt. Demnach erzielte das Unternehmen 2015 einen Umsatz von 59,1 Millionen Dollar. Gemessen am Umsatz der seit 2014 fortgeführten Geschäfte als Windparkbetreiber ist das ein Rückgang um 1,9 Prozent. 2014 war die damalige Theolia SA allerdings zusätzlich zum Windparkbetrieb im Kerngeschäft noch mit dem Bau und der Planung von Windparks beschäftigt. Zudem hatte Theolia zu dieser Zeit auch mehr bilanzwirksame Tochtergesellschaften. Deshalb hatte Theolia damals noch 101,1 Millionen Euro Umsatz ausgewiesen. Das EBIT 2015 erreichte 13,3 Millionen Euro nach 22,4 Millionen Euro EBIT-Verlust aus dem fortgeführten Geschäft in 2014. Und nach 25,7 Millionen Euro Nettoverlust aus dem fortgeführten Geschäft in 2014 erzielte Futuren SA 3,3 Millionen Euro Nettogewinn in 2015.
Die Entwicklung sei das Ergebnis der Transformation, die Futuren in den vergangenen Jahren durchlaufen habe. Futuren SA sei nun „effizient und profitabel“, erklärt Fady Khallouf, Vorstand von Futuren SA. Das Unternehmen durchlief 2014 einen Kapitalschnitt und wurde danach 2015 in Futuren umgetauft. Die Anleger einer Anleihe, die 2015 zur Rückzahlung fällig wurde, wurden im Zuge dessen die Haupteigner von Futuren SA. Es ging dabei um 126 Millionen Euro, die die damalige Theolia SA nicht fristgerecht hatte zurückzahlen können.
Futuren SA: ISIN FR0011284991 / WKN A1J097
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