01.07.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windprojektierer erhöht Gewinnschätzung für 2008 um 25 Prozent – Aktie verliert

Eine deutlich erhöhte Prognose für den Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) im laufenden Geschäftsjahr meldet die Plambeck Neue Energien AG. Laut dem Cuxhavener Windprojektierer soll das EBIT im Konzern von bislang prognostizierten 16 bis 20 Millionen Euro auf voraussichtlich 20 bis 25 Millionen Euro klettern. Analysten rechneten bisher mit einem EBIT in Höhe von 13,85 Millionen Euro für Plambeck.

Hintergrund des Gewinnsprungs ist der erfolgreiche Verkauf der Gesellschaftsanteile an dem dänischen Rotorblatthersteller SSP Technology A/S. Wie Plambeck berichtet, wird die Beteiligung wie geplant an den Ventizz Capital Fund IV, L.P veräußert (Lesen Sie dazu auch unsere Meldung vom 19. Juni). Grundlage des Geschäfts sei ein Unternehmenswert von insgesamt 51 Millionen Euro nach Bereinigung um liquide Mittel und Finanzverbindlichkeiten (zirka sieben Millionen Euro).

Plambeck hält den Angaben zufolge derzeit 67,26 Prozent der Anteile der SSP. Der Mittelzufluss aus dem Verkauf belaufe sich auf zirka 35 Millionen Euro. In der Plambeck-Konzernbilanz zum 30. Juni 2008 werde SSP mit einem Wert von 5,1 Millionen Euro geführt.

Trotz der positiven Nachricht verlor die Plambeck-Aktie in Frankfurt am Morgen 1,5 Prozent auf 3,29 Euro (9:53 Uhr). Seit einem Tiefpunkt von 2,08 Euro am 21. Januar 2008 haben die Papiere allerdings um mehr als 50 Prozent zugelegt. Lesen Sie dazu auch unseren Aktientipp vom 14. Februar.

Plambeck Neue Energien AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG

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