Wartungsarbeiten an einem Windrad der e.n.o. energy GmbH. / Quelle: Unternehmen

01.10.14 Anleihen / AIF

Windradbauer e.n.o. energy steigert Umsatz und Ergebnis

Der Rostocker Windkraftspezialistin e.n.o. energy GmbH ist im ersten Halbjahr 2014 ein großer Gewinnsprung gelungen. Das Unternehmen erzielte nach eigenen Angaben einen Periodenüberschuss von 2,3 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Fehlbetrag in Höhe von 3,2 Millionen Euro angefallen.
Das Unternehmen hat den Umsatz gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 massiv gesteigert. Er wuchs um satte 44,7 Millionen auf 51,5 Millionen Euro. Die Gesamtleistung verbesserte sich von 13,8 Millionen auf 43,4 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr 2014 bekräftigt die Geschäftsführung ihre Prognose und rechnet mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro und einem positiven Ergebnis vor Steuern.

Im Geschäftsjahr 2013 hatten die Rostocker noch  weniger Umsatz und Gewinn erwirtschaftet als im Vorjahr. Das hatten sie mit Projektverzögerungen erklärt.
2013 hatte die e.n.o. energy GmbH insgesamt 17 Windräder errichtet. Das gelang ihr nach eigenen Angaben in diesem Jahr bereits bis Ende September. Bis Ende Juni 2014 wurden von der Gesellschaft 14 Windenergieanlagen aufgestellt. Der Auftragseingang im Direktgeschäft belief sich per zur Jahresmitte 2014 auf Windräder mit einer Kapazität von 22,2 Megawatt (MW). Deren Wert beziffert der Windradbauer mit 21,61 Millionen Euro.

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich zum 30. Juni 2014 auf
23,07 Millionen Euro nach 20,2 Millionen Euro zum Jahresende 2013. Die Eigenkapitalquote stieg von 21,1 Prozent zum Bilanzstichtag 2013 auf 26,1 Prozent.

Im Juni 2012 hatte das Unternehmen die Zeichnungsfrist für seine Anleihe (ISIN DE000A1H3V53 / WKN A1H3V5) beendet. Die mit 7,375 Prozent Festzins und fünf Jahren Laufzeit ausgestattete Schuldverschreibung brachte der e.n.o. energy GmbH acht Millionen Euro Emissionserlös ein.

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