Vor allem in den USA macht Vestas wieder bessere Geschäfte: Texanischer Windpark mit Anlagen der Dänen. / Quelle: Unternehmen

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Windradhersteller Vestas meldet Gewinnsprung im 1. Quartal

Die dänische Vestas Wind Systems ist stark in das laufende Geschäftsjahr gestartet und hat im ersten Quartal 2014 einen Nettogewinn in Höhe von 2,0 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vorjahreszeitraum musste der Windkraftanlagenhersteller noch 151 Millionen Euro Verlust hinnehmen. Doch im 4. Quartal 2013 gelang dem Unternehmen nach neun Quartalsverlusten in Serie und einem harten Sanierungskurs die Trendwende, so dass es das vergangene Geschäftsjahr letztlich im Plus abschließen konnte (wir  berichteten). Im 1. Quartal setzte Vestas diesen Aufwärtstrend fort. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sprang um 148 Millionen Euro auf einen Gewinn von 40 Millionen Euro. Die Marge kletterte auf 3,1 Prozent.

Das Unternehmen profitierte von einer stärkeren Nachfrage und konnte seinen Umsatz um 17 Prozent auf 1,283 Milliarden Euro steigern. Es hat von Anfang Januar bis Ende März Windräder mit einer Gesamtkapazität von 1.124 Megawatt (MW) ausgeliefert. Das ist gegenüber dem 1. Quartal 2013 ein Zuwachs von 83 Prozent. Der Auftragsbestand wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 84 Prozent auf 1.188 MW. Den Wert dieser Bestellungen, die vor allem aus den USA stammen, beziffert Vestas mit 6,9 Milliarden Euro. Gemeinsam mit dem Service-Geschäft verfügen die Dänen nach eigenen Angaben über einen Auftragswert von 13,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Abschluss des Vorjahresquartals sei das ein Plus von 1,4 Milliarden Euro.

Vestas Wind Systems: ISIN DK0010268606 / WKN 913769
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