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Windturbinenbauer China Ming Yang meldet Gewinneinbruch

Die China Ming Yang Wind Power Group aus Zhongshan hat vorläufige Geschäftszahlen für 2013 veröffentlicht. Demnach litt der an der New Yorker Börse gelistete Windkraftanlagenhersteller weiter unter der Wachstumsschwäche des chinesischen Windmarktes. In der Volksrepublik sind in wenigen Jahren so viele neue Windräder aufgestellt worden, dass sich China zwar zum größten Windmarkt der Welt entwickelt hat. Allerdings hielt der Ausbau der Netzkapazitäten mit diesem Tempo nicht Schritt und wartet jetzt schon mehr als jede vierte aufgestellte Windkraftanlage auf de Netzanschluss. Das wiederum erschwert es den einheimischen Windturbinenbauern, neue Aufträge zu erhalten. Sie haben Überkapazitäten aufgebaut und müssen ihre Preise deutlich senken, um die Nachfrage zu stimulieren.

So überrascht es nicht, dass der Umsatz der China Ming Yang Wind Power Group im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 40 Prozent auf 541 Millionen Renminbi bzw. umgerechnet 89,4 Millionen Dollar eingebrochen ist. Der Gewinn je Aktie sackte ab von 3,36 Renminbi bzw. umgerechnet 0,56 Dollar auf 1,16 Renminbi.

Im Gesamtjahr 2013 hielt sich der Umsatzrückgang mit 1,7 Prozent auf 2,845 Milliarden Renminbi bzw. umgerechnet 469,9 Millionen Dollar in Grenzen. Der Gewinn je Aktie verringerte sich von 4,12 Renminbi bzw. umgerechnet 0,68 Dollar auf 2,31 Renminbi. In 2012 hatte China Ming Yang Wind Power einen Umsatzeinbruch im Gesamtjahr von 47,5 Prozent auf 2,893 Milliarden Renminbi oder 464,4 Millionen Dollar verzeichnet.

China Ming Yang Wind Power Group: ISIN US16951C1080 / WKN A1C523
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