15.05.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Windturbinenbauer Gamesa erreicht starken Gewinnsprung

Der spanische Windturbinenbauer Gamesa hat im 1. Quartal 2009 den Gewinn um mehr als ein Drittel gesteigert. Wie das Unternehmen bekannt gab, kletterte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) um 36 Prozent auf 53 Millionen Euro. Die EBIT-Marge klettere um ein Fünftel auf 6,6 Prozent, der Nettogewinn betrug 32 Millionen Euro. Der Quartalsumsatz der Spanier wuchs um zwölf Prozent auf 800 Millionen Euro.

Gamesa erklärt den Gewinnsprung vor allem damit, dass es gelungen sei, die Kosten wirkungsvoll zu begrenzen. Zudem habe man die Produktion besser an die Nachfragesituation angepasst. Auch sei es gelungen, die Verschuldung zu verringern.

Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen beim Verkauf von Windrädern die Auslandsquote auf 80 Prozent gesteigert. Der Absatz in den USA erreichte 16 Prozent, der in China 13 Prozent. Dort rechnet Gamesa für die nahe Zukunft mit besonders starkem Wachstum. Die meisten Windturbinen haben die Spanier aber auf im 1. Quartal in Europa veräußert. Seit Januar seien Aufträge aus Spanien, Franreich, Italien und Rumänien eingegangen. Der angestrebte Umsatz in 2009 sei bereits zu 70 Prozent mit Aufträgen abgedeckt.

Als Betreiber von Windparks verfügt Gamesa nun über eine installierte Kapazität von 310 Megawatt (MW). Weitere 400 MW würden derzeit errichtet, teilte das Unternehmen mit.

Gamesa Corp. Tecnologica S.A.: ISIN ES0143416115 / WKN A0B5Z8

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