Transport eines Windkraftflügels für ein juwi-Projekt. / Quelle: Unternehmen

27.10.15 Anleihen / AIF

Windwärts übernimmt norddeutsche Windkraftprojekte von juwi

Die juwi Energieprojekte GmbH aus Wörrstadt überträgt ihre Windkraftprojekte in Niedersachsen und Schleswig-Holstein an die Windwärts Energie GmbH aus Hannover. Beide Unternehmen waren 2014 in Not geraten und vom Mannheimer Versorger MVV Energie übernommen worden. Der hält alle Anteile an Windwärts und 63 Prozent an der juwi AG (mehr darüber erfahren Sie  hier).

Laut Thomas Broschek, Geschäftsführer der juwi Energieprojekte GmbH, soll sich juwi künftig auf ihre Kernmärkte konzentrieren. Durch die Übergabe an Windwärts würden beide Unternehmen ihre Wettbewerbskraft stärken. Die Entwicklung der Projekte in den anderen Bundesländern setze juwi unverändert fort.

Die Vereinbarung zwischen juwi und Windwärts umfasst den Angaben zufolge Projektrechte und Verträge von Windenergieprojekten in verschiedenen Planungsstadien. Fortan setzen die mit den Projekten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein betrauten juwi-Mitarbeiter ihre Arbeit bei Windwärts fort. Sie würden in der Projektentwicklung bei Windwärts sowohl die bislang von juwi durchgeführten Projekte betreuen als auch neue Standorte für Windparks erschließen, hieß es dazu.

Zur Finanzierung des Windkraftprojektgeschäftes in Deutschland hat juwi über Direktbeteiligungsangebote Kapital von Anlegern eingesammelt. Etwa über Windfonds wie die juwi Family & Friends 1 GmbH & Co. KG, die Anleihe juwi RegioEnergie I Festzins und das Nachrangdarlehen juwi Bauzins Deutschland 1. ECOreporter.de hatte juwi zu den Auswirkungen der Übernahme durch MVV für die Anleger befragt (lesen Sie unseren  Artikel vom Dezember 2014).
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