14.10.09 Anleihen / AIF

"Wir können zufrieden sein mit dem Verkauf." - ECOreporter.de befragt Robinia-Geschäftsführer zu nachhaltigem Holzinvestment



"Wir können zufrieden sein mit dem Verkauf", erläuterte der Niederländer. Durch die Finanzkrise gebe es bei vielen Anlegern ein hohes Sicherheitsbedürfnis. Davon profitiere Robinia-Invest als Anbieter von Investitionen in Sachwerte. "Man muss Vertrauen wecken", erklärte Bakker. Daher setze sein Unternehmen auchdarauf, dem Anleger als Sicherheit seine Parzelle als Eigentum zu übertragen. Damit sei sie im Falle einer Insolvenz von Robinia-Invest nicht Teil der Insolvenzmasse, sondern bleibe im Besitz des Anlegers.

Er sieht weitere Vorteile eines Holzinvestments im Vergleich zu anderen Investments: "Wenn man in Bäume investiert, kann man der Rendite beim Wachsen zusehen", sagt Bakker. Hier vollziehe sich der Zinseszinseffekt nicht auf dem Papier, sondern ganz konkret. Denn je länger der Baum wachse, desto mehr Gewinn lasse sich aus dem Holzverkauf erzielen.


Mindestens zehn Jahre dauert es, bis bei Robinia das Holz zu Geld gemacht wird. "Die auf der Parzelle angepflanzten Bäume werden dann gerodet, zu Pfählen verarbeitet und bestmöglich verkauft. Dann kann der Anleger die Parzelle veräußern, bevorzugt an uns, aber auch an andere", so der Geschäftsführer.  "In den letzten acht Jahren betrug die durchschnittliche Preisentwicklung des Robinien-Holzes etwa zwölf Prozent Plus pro Jahr", führte er weiter aus. Durch die Krise in der Weltwirtschaft seien die Preise aktuell etwas unter Druck geraten. "Da aber Holz eine Langfristanlage ist, dürfte die Situation in einigen Jahren besser aussehen. Zudem bieten wir unseren Kunden auch einen Festzins durch unsere Anleihe an", sagt Bakker.


Auf Nachfrage räumte er ein, dass es sich bei den Robinien-Plantagen um eine Monokultur handelt; es würden ja nur Robinien-Bäume auf dem Grund gepflanzt. "Aber die Bäume bieten vielen Tieren für die Zeit des Wachsens Nistplätze und Unterschlupf. Zudem blüht die Robinie und gibt dadurch Bienen und anderen Tieren Futtermöglichkeiten", meint der Robinia-Geschäftsführer.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x