03.08.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Wochenrückblick: Eskalation im Konflikt von Vestas mit britischer Belegschaft – First Solar gibt deutschen Kunden Rabatte – Wessanen N. V. verbucht 88 Millionen Euro Verlust im 1. Halbjahr

Der deutsche Leitindex DAX legte in der vergangenen Woche weiter zu, er stieg um 1,97 Prozent auf 5.361 Punkte. Der US-amerikanische Dow Jones verbesserte sich um 3,08 Prozent auf 9.154 Punkte. Der japanische Nikkei kletterte um 3,80 Prozent auf 10.165 Punkte. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent Crude Oil ist um 0,5 Prozent auf 70,30 Dollar gesunken. Der Kupferpreis erhöhte sich um vier Prozent auf 5.750 Dollar je Tonne der Qualität „Copper Grade A“. Der Euro verteuerte sich um 0,55 Cent auf 1,4255 Dollar.


Windaktien

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Offshore-Windpark „Gode Wind II“ der PNE Wind AG genehmigt. Laut dem Windpark-Projektierer aus Cuxhaven können in dem Projekt in der Nordsee etwa 33 Kilometer nördlich von Norderney 80 Windenergieanlagen errichtet werden. Man plane die Umsetzung mit einem starken und finanzkräftigen Partner, so PNE Wind.

Der Windkraftanlagenhersteller REpower Systems AG hat in den ersten drei Monaten seines Geschäftsjahres (April bis Juni 2009) ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 10,7 Millionen Euro erwirtschaftet; im 1. Quartal 2008 hatte es 10,2 Millionen Euro betragen. Die EBIT-Marge schrumpfte von 4,2 auf 3,7 Prozent. 
Umsatz und Ergebnis würden im Gesamtjahr „aus heutiger Sicht eher am unteren Ende der Prognose liegen“, hieß es. REpower hatte für das Geschäftsjahr einen Umsatz von 1,4 bis 1,5 Milliarden Euro und eine EBIT-Marge von 7,5 bis 8,5 Prozent in Aussicht gestellt. Finanzvorstand Pieter Wasmuth will das Unternehmen vorzeitig zum 31. August verlassen.

Der Neue-Energie-Projektierer ABO Wind AG hat sich die Finanzierung für das größte Projekt seiner Firmengeschichte gesichert. Wie das nicht börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Wiesbaden mitteilte, handelt es sich dabei um den Windpark "Glenough" im Süden Irlands. Das Projekt mit einer Gesamtleistung von 32,5 MW solle Ende 2010 ans Netz gehen. Das Finanzierungsvolumen betrage 71 Millionen Euro, so ABO Wind. 
Die dreizehn Windenergieanlagen für den Windpark liefert die Nordex AG. Wie Nordex mitteilte, hat ABO Wind bei der britischen Tochter Nordex UK Anlagen des Typs N80/N90 bestellt. 

Der dänische Windturbinenhersteller Vestas will 500 von rund 600 Arbeitsplätzen auf der britischen Isle of Wright abbauen. Die Beschäftigten laufen Sturm gegen die Pläne; einige besetzten aus Protest gegen den Stellenabbau die Vestas-Fabrik und verlangen den Erhalt ihrer Stellen oder die Verstaatlichung des Betriebs. Das Unternehmen kündigte an, die Besetzer zu entlassen.

Elf Prozent weniger Windkraftleistung als im 1. Halbjahr 2008 hat das spanische Windkraftunternehmen Gamesa Corporación Tecnológica SA in den ersten sechs Monaten verkauft. Die ausgelieferte Kapazität schrumpfte laut dem Unternehmen von 1.848 auf 1.638 MW. Unter anderem aufgrund erhöhter Preise und gesenkter Kosten sank der Umsatz lediglich leicht von 1,67 Milliarden auf 1,62 Milliarden Euro und wurde das EBIT im 1. Halbjahr um sechs Prozent auf 119 Millionen Euro verbessert. Die EBIT-Marge belief sich auf 7,4 Prozent. Der Nettogewinn lag stabil bei 80 Millionen Euro. Im Gesamtjahr strebt Gamesa eine EBIT-Marge von 6 bis 7 Prozent an. Der Umsatz soll von 3,3 bis 3,6 Milliarden Euro erreichen. Die Zusammenarbeit mit einheimischen Partnern bei Windkraftprojekten verschaffe Gamesa sowohl in China als auch in den USA einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Konkurrenten. 

Der chinesische Windturbinenbauer Sinovel hat seinen Auftrag an die US-amerikanische American Superconductor Corporation (AMSC) aufgestockt. Wie AMSC bekannt gab sollten ursprünglich elektrische Systeme für Windturbinen der 1,5-MW-Klasse im Wert von 450 Millionen Dollar geliefert werden. Sinovel habe das Auftragsvolumen um 20 Millionen Dollar auf 470 Millionen Dollar erhöht.

Erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte hat AMSC für das 1. Quartal einen Gewinn ausgewiesen. Der Überschuss betrug demnach 1,8 Millionen Dollar oder 4 Dollarcents je Aktie. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Nettoverlust von 6,1 Millionen Dollar oder 14 Dollarcents je Aktie angefallen. Den Quartalsumsatz konnte AMSC um 83 Prozent auf 73 Millionen Dollar steigern.
Vorstandschef Greg Yurek erhöhte die Prognose für das Gesamtjahr deutlich. Beim Umsatz stellte Yurek 260 Millionen bis 270 Millionen Dollar in Aussicht statt der bislang genannten 225 Millionen bis 235 Millionen Dollar. Die Prognose für den Nettogewinn von AMSC in 2009 steigerte der CEO von 27 bis 30 Dollarcents je Aktie auf 41 bis 47 Dollarcents je Aktie.

Das französische Windkraftunternehmen Theolia SA hat seinen Umsatz von Ende 2008 bis zum 30. Juni 2009 um 85 Prozent gesteigert. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2008 wurde der Umsatz auf 104,9 Millionen Euro nahezu verdoppelt. Allerdings erreichte das Unternehmen aus Aix-en-Provence diesen Zuwachs vor allem durch den Verkauf von Projekten. Die liquiden Mittel wuchsen den Angaben zufolge von über neun Millionen Euro Ende 2008 auf 28 Millionen Euro. 


Solaraktien

Der chinesische Solarkonzern Suntech Power Holdings will mit der China Energy Conservation Investment Corporation (CECIC) in den kommenden fünf Jahren Solarparks auf Freiflächen und auf Gebäuden umsetzen sowie Kraftwerke, die sowohl Solar- als auch Windenergie erzeugen. Dabei soll CECIC die Projekte finanzieren und umsetzen, Suntech die benötigten Module und weitere technologische Komponenten liefern.

Ein Umsatzplus von um 27 Prozent auf 225 Millionen Euro verzeichnet der Bonner Sonnenstromkonzern SolarWorld AG im 2. Quartal 2009 (1. Quartal 2009: von 177 Millionen Euro). Im 1. Halbjahr sank der Umsatz um 5,9 Prozent auf 402 Millionen Euro (2008: 427 Millionen Euro. Gleichzeitig stieg die konzernweite Absatzmenge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 239 MW. Das EBIT belief sich im 2. Quartal laut der Meldung auf 44,1 Millionen Euro (1. Quartal: 38,9 Millionen Euro). Das Halbjahres-EBIT ist deutlich eingebrochen auf 83,0 Millionen Euro (2008: 118,5 Millionen Euro). Die EBIT-Marge sank von 28 Prozent im 1. Halbjahr 2008 auf 21 Prozent. Der Nachsteuergewinn verringerte sich von 73,7 auf 51,7 Millionen Euro. SolarWorld bestätigt die Umsatzprognose in Höhe von 1 Milliarden Euro für 2009. 

Der Solarzellenhersteller China Sunergy ist nach eigenen Angaben im 2. Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie das Unternehmen aus dem chinesische Nanjing nach vorläufigen Zahlen bekannt gab, fiel die Marge mit neun Prozent voraussichtlich etwas höher aus als bisher angenommen. Bei den Auslieferungen sei die Prognose von 35 bis 40 MW leicht übertroffen worden. Ende August will China Sunergy die endgültigen Quartalszahlen veröffentlichen.

Rund 30 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahreszeitraum verbuchte der Solarprojektierer Payom Solar AG im 1. Halbjahr 2009. Wie das Unternehmen mit Sitz in Merkendorf meldete, sanken die Erlöse auf 9,65 Millionen Euro. Das EBIT rutschte überproportional ab um zirka 40 Prozent auf 0,58 Millionen Euro. Payom-Vorstand Jörg Truelsen hält er im laufenden Geschäftsjahr ein EBIT in Höhe von rund 2,0 Millionen Euro für erreichbar.
Im Zuge einer Erhöhung des Grundkapitals um 250 Prozent will Payom den Kölner Solarprojektentwickler Solare AG übernehmen. Die Payom-Aktionäre sollen auf der Hauptversammlung am 31. August 2009 über die Transaktion abstimmen. Das Grundkapital der Payom würde sich den Angaben zufolge durch die geplante Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage von 1,3 Millionen Euro auf 4,55 Millionen Euro erhöhen. Das Unternehmen erhofft sich günstigere Einkaufskonditionen durch die Akquisition. Dies werde zudem die Finanzierung der Projekte erleichtern.

Einen Fehlbetrag beim EBIT in Höhe von 10,6 Millionen Euro hat der Spezialmaschinenbauer Singulus Technologies AG im 1. Halbjahr 2009 erwirtschaftet. Wie das Unternehmen mit Sitz im Kahl am Main mitteilte, rechnet es auch im zweiten Halbjahr nicht mit einer wesentlichen Belebung der Geschäftsaktivitäten. Unter anderem sei der Markt für Solartechnik seit Herbst letzten Jahres nahezu zum Erliegen gekommen, heißt es. Der Auftragsbestand Ende Juni 2009 betrage 43,9 Millionen Euro nach 129,7 Millionen Euro im Vorjahr. Singulus will der Entwicklung mit einem Restrukturierungsprogramm begegnen. Weltweit zirka 190 Mitarbeiter sollen entlassen werden. Das Ergebnis im Gesamtjahr 2009 werde „deutlich negativ“ ausfallen, so Singulus.

Besser als erwartet hat sich das Geschäft des Solarkonzerns Trina Solar aus Changzhou im 2. Quartal entwickelt. Die Auslieferungen beliefen sich demnach auf 63 bis 65 MW, das Unternehmen hatte mit 60 bis 65 MW gerechnet. Die Marge werde voraussichtlich bei 26 bis 28 Prozent liegen statt der prognostizierten 18 bis 20 Prozent, hieß es. Trina Solar plant, vier Millionen junge Aktien auszugeben. Mit den Einnahmen sollen der Ausbau der Produktionskapazitäten und der Rückkauf eines Teils der Wandelanleihen finanziert werden, die in 2013 fällig sind.

Die im chinesischen Shanghai ansässige Solarzellenproduzentin JA Solar Holdings hat ihre Kreditlinien vergrößert. Wie das Unternehmen bekannt gab, schloss es mit der Export-Import Bank of China zwei weitere Kreditverträge ab. Sie haben den Angaben zufolge jeweils eine Laufzeit von drei Jahren und eröffnen JA Solar den Zugriff auf 90,8 Millionen Dollar. 

Ein Großauftrag aus der Solarindustrie hat der Spezialistin für Vakuumtechnologien Pfeiffer Vacuum Technology AG einen Umsatzzuwachs im 1. Halbjahr 2009 ermöglicht. Wie das TecDAX-Unternehmen mit Sitz in Asslar berichtete, wuchsen die Erlöse um 2,9 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode auf 98,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 95,8 Millionen Euro). Das EBIT sank um 10,1 Prozent auf 21,9 Millionen Euro (2008: 24,3 Millionen Euro. Der Nettogewinn verringerte sich um 12,3 Prozent auf 15,6 Millionen Euro nach 17,7 Millionen Euro in 2008. Vorstandsvorsitzender Manfred Bender bestätigte die Prognose, dass der Gesamtjahresumsatz schlimmstenfalls 10 bis 15 Prozent im Minus liegen könne. Die EBIT-Marge werde über 20 Prozent betragen.

Die Wacker Chemie AG hat im zweiten Quartal 18 Prozent Umsatz gegenüber dem Vorjahr eingebüßt. Die Erlöse beliefen sich demnach auf 925,5 Millionen Euro. Das EBIT ging auf minus 53,7 Millionen Euro zurück (Vorjahr: plus 224,9 Millionen Euro). Den größten Ergebnisbeitrag lieferte das Geschäft mit Polysilicium. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet Wacker weiterhin mit einem Umsatz und einem operativen Ergebnis deutlich unter dem des Vorjahres. Die größten Wachstumschancen eröffnen sich nach Ansicht des Vorstandes durch die Herstellung von Polysilicium für die Solarindustrie.

Die chinesische Solarfun Power Holdings berichtete einen Auftrag über Solarmodule im Umfang von 14,2 MW von der tschechischen Nobility Solar Projects a.s. Über das finanzielle Volumen der Order wurden keine Angaben gemacht. 

Einen Umsatzeinbruch im 1. Quartal 2009/10 verbuchte die chinesische Siliziumproduzentin Hoku Scientific Inc. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Erlöse laut Hoku um 66 Prozent auf 74.000 Dollar. Das Nettoergebnis rutschte auf minus 905.000 Dollar oder vier Dollarcents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 178.000 oder einem Dollarcent je Aktie im Vorjahreszeitraum.

Die US-amerikanische First Solar hat nach eigenen Angaben den Gewinn im 2. Quartal auf 180,6 Millionen Dollar oder 2,11 Dollar je Aktie mehr als verdoppelt (Vorjahreszeitraum: 69,7 Millionen Dollar oder 0,85 Dollar je Aktie). Der Umsatz des Solarunternehmens aus Tempe im Bundesstaat Arizona ist von 267 Millionen auf 529,9 Millionen Dollar gestiegen. Die guten Zahlen konnten jedoch die Aktie von First Solar nicht beflügeln, da Firmenchef Michael Ahearn in einer Konferenz zu den Quartalszahlen ankündigte, in Deutschland den Kunden Rabatte zu gewähren. Zur Begründung verwies der CEO auf die „aggressive Preispolitik“, mit der asiatische Anbieter von Silizium-Solarmodulen auf den weltweit größten Solarmarkt drängen. Er bekräftigte die Umsatzprognose von 1,9 Milliarden bis 2 Milliarden Dollar für das Gesamtjahr, 2008 hatte First Solar einen Umsatz von 1,25 Milliarden Dollar erwirtschaftet.

Weiter tiefrote Zahlen schreibt das US- Solarunternehmen Evergreen Solar. Wie die Gesellschaft aus Marlboro im Bundesstaat Massachusetts bekannt gab, verbuchte sie im 2. Quartal einen Verlust in Höhe von 20,3 Millionen Dollar oder elf Dollarcents je Aktie (Vorjahreszeitraum: minus 8,9 Millionen Dollar oder acht Dollarcents je Aktie). Der Quartalsumsatz hat sich auf 63,8 Millionen Dollar nahezu verdreifacht. Im Vergleich zum 1. Quartal sind die Produktionskosten je Watt von 3,13 Dollar auf 2,70 Dollar gesunken. Um die Kosten weiter zu verringern, will Evergreen Solar 17 Millionen Dollar in eine Produktionsanlage investieren, die die chinesische Jiawei in Wuhan errichten soll. Die Chinesen sollen dort ab dem kommendem Frühjahr Solarzellen aus Wafern von Evergreen Solar produzieren. Für 2010 wird eine Produktionskapazität von 100 Megawatt angestrebt, bis 2012 soll sie auf 500 Megawatt steigen. 

Einen Nettoverlust 4,7 Millionen Dollar oder 14 Dollarcents je Aktie meldete der US-amerikanische Projektierer von Aufdachsolaranlagen Akeena Solar für das 2. Quartal (Vorjahreszeitraum: 5,1 Millionen Dollar oder 18 Dollarcents je Aktie). Der Quartalsumsatz sank um 17 Prozent auf 5,9 Millionen Dollar. 


Andere Aktien

Einen Auftrag für die Lieferung von Brennstoffzellensystemen an die Daimler AG meldet die SFC Smart Fuel Cell AG. Laut dem Unternehmen aus Brunnthal bei München hat die Mercedes Benz Niederlassung Köln/Leverkusen 130 Aggregate vom Typ „Efoy Pro 1600“ bestellt. Dese sollten zur Bordstromversorgung von professionell genutzten Fahrzeugen verwendet werden. Zum finanziellen Volumen des Auftrags macht SFC keine Angaben.

Das börsennotierte Agrarunternehmen KTG Agrar AG will in den internationalen Getreideexport einsteigen. Bis November wolle man 50.000 Tonnen qualitativ hochwertiges Getreide an die für die Beschaffung zuständige Regierungsorganisation eines Landes im Mittleren Osten liefern, teilte es mit. An entsprechenden internationalen Ausschreibungen werde man sich künftig regelmäßig beteiligen. Geliefert werde nicht nur eigenes Getreide, sondern auch zugekauftes. Man erwarte eine EBIT-Marge auf dem Niveau des Vorjahres, teilte das Unternehmen weiter mit (rund 20 Prozent). Ein großer Teil der Ernte sei bereits zu guten Preisen verkauft worden.

Der niederländische Bio-Nahrungsmittelhersteller Wessanen N. V. verbuchte im 2. Quartal einen Nettoverlust von 84,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: plus 6,8 Millionen Euro). Dabei sei das Ergebnis durch Einmaleffekte im Umfang von 80,6 Millionen Euro belastet worden. Der Umsatz ist im aktuellen Quartal um knapp fünf Prozent auf 408,5 Millionen Euro gestiegen. Die Nettoverschuldung sank um 10,1 Millionen Euro auf 203,7 Millionen Euro. Im 1. Halbjahr ist der Umsatz von Wessanen den Angaben zufolge um 5,8 Prozent auf 820,5 Millionen Euro gestiegen. Es fiel insgesamt ein Nettoverlust in Höhe von 87,9 Millionen Euro an, nach einem Halbjahresgewinn von 14,2 Millionen Euro im Vorjahr. 

Einen Nettoverlust von 17,6 Millionen Dollar oder 21 Dollarcents je Aktie berichtete die kanadische Brennstoffzellenspezialistin Ballard Power Systems für das 1. Halbjahr (Vorjahreszeitraum: plus 67,6 Millionen Dollar oder 77 Dollarcents je Aktie). Der Umsatz des Unternehmens aus Vancouver schrumpfte demnach um 25 Prozent auf 21,2 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr will Ballard Power 50 bis 60 Millionen Dollar Umsatz machen, nach 59,8 Millionen Dollar in 2008.

Das französische Energieunternehmen EDF Energie Nouvelles hat den Umsatz im 1. Halbjahr um 33,7 Prozent auf 413,8 Millionen Euro gesteigert. Der Nettogewinn kletterte um 53,7 Prozent auf 41,8 Millionen Euro. Die Grünstromkapazitäten wuchsen um über 272 MW auf mehr als 2.574 MW. 

Einen Umsatzanstieg um 61 Prozent auf 190,5 Millionen Dollar meldete der US-amerikanische Biokaffeeröster Green Mountain Coffee für das 3. Quartal. Der Nettogewinn wurde um 123 Prozent auf 14,1 Millionen Dollar oder 36 Dollarcents je Aktie verbessert. Das Unternehmen aus Waterbury im Bundesstaat Vermont hat nach eigenen Angaben auf Jahressicht bei den wichtigen Kennziffern um über 50 Prozent zugelegt. 

Der Berliner Verkehrssoftwareanbieter IVU Traffic Technologies AG hat im ersten Halbjahr mit 15,8 Millionen Euro 24 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Das Rohergebnis wuchs ebenfalls um 24 Prozent auf 12,7 Millionen Euro. Das EBIT sowie der Gewinn vor und nach Steuern nahmen um 0,9 Millionen Euro zu. Die Auftragslage sei weiterhin gut, meldete das Unternehmen. Der Auftragsbestand decke das für 2009 geplante Rohergebnis zu fast 90 Prozent ab. IVU hält an ihren Prognosen für das Geschäftsjahr 2009 fest und rechnet für 2009 mit 35 Millionen Euro Umsatz und einem Rohergebnis von 27 Millionen Euro.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres erzielte Eisenbahntechnikkonzern Vossloh AG einen Umsatz in Höhe von 599 Millionen Euro. Das EBIT betrug 67,8 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg im Berichtszeitraum bedingt durch eine niedrigere Anzahl von Aktien auf 3,34 Euro (Vorjahr: 3,13 Euro). Vossloh hat die ursprüngliche Umsatzprognose von 1.291 Millionen Euro für 2009 auf das Niveau des Vorjahres in Höhe von 1.200 Milliarden Euro gesenkt. An der EBIT-Prognose von 138 Millionen Euro hält Vossloh fest.


Informationen zur aktuellen Kursentwicklung der Umweltaktien finden Sie auf unserer Informationsseite „Opens external link in new windowAktien: Kurse (Link entfernt)“.

Dieser Umweltaktien-Wochenrückblick erscheint mit freundlicher Unterstützung der Opens external link in new windowUmweltBank.


Bilder: Produktion von Vakuumpumpen bei Pfeiffer Vacuum; Verkostung von Kaffee bei Green Mountain Coffee. / Quelle: Unternehmen
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