01.09.08 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Wochenrückblick: LDK Solar will größte Solarwaferproduzentin weltweit werden – KTG Agrar AG verdreifacht Halbjahresgewinn – Schmack Biogas AG bestätigt Millionenverluste – Conergy-Aktionäre entscheiden: Kapitalerhöhung

In der vergangenen Woche hat der DAX 1,26 Prozent zugelegt, er schloss bei 6.420,54 Punkten. Der US-amerikanische Dow Jones stieg um 0,57 Prozent auf 11.715,18 Punkte. Der japanische Nikkei verbesserte sich leicht auf 12.768,25 Punkte (plus 0,13 Prozent). Der Ölpreis hat sich stabilisiert. Ein Barrel Öl der Sorte "Brent Crude Oil" kostete zum Wochenschluss 113,83 US-Dollar, zwölf Cents mehr als Ende der Vorwoche. Der Preis für eine Tonne Kupfer (Copper Grade A) sank um 4,5 Prozent auf 7.510 Dollar. Ein Euro kostete wie in der Vorwoche 1,47 Dollar.

Windaktien

Das spanische Erneuerbare-Energie-Unternehmen Iberdrola Renovables SA hat seinen dritten Windpark in Polen eröffnet. Wie die börsennotierte Konzerntochter des Energieversorgers Iberdrola SA mitteilte, hat der Windpark Karscino eine installierte Leistung von 69 Megawatt (MW), bereitgestellt von 46 Windrädern der Firma Fuhrländer. Bis 2012 will Iberdrola Renovables insgesamt 18,8 Milliarden Euro für Projekte in Europa und den USA investieren. Bis dann soll die Kapazität im Vergleich zu 2007 um den Faktor 2,5 erhöht sein und 18.000 MW erreichen.
Die Schwestergesellschaft Ingenieria y Construccion meldete derweil die Entwicklung von Windkraft-, Photovoltaik- und Solarthermie-Projekten im Wert von 710 Millionen Euro und einer installierten Kapazität von 1,25 Gigawatt. Den Löwenanteil hätten verschiedene Windparks mit einer Gesamtkapazität von einem Gigawatt und einem Investitionsvolumen von 170 Millionen Euro. Im Bereich Photovoltaik würden Projekte mit einer Kapazität von 50 Megawatt und einem Finanzvolumen von 350 Millionen Euro realisiert.

Solaraktien

Das im TecDax notierte Solarunternehmen Roth & Rau AG hat einen weiteren Zukauf angekündigt. Wie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung mitteilte, steht es kurz davor, ein Unternehmen mit einer Schlüsseltechnologie im Solarbereich zuzukaufen. Aus der jüngsten Kapitalerhöhung seien hierzu noch über 100 Millionen Euro an verfügbaren Mitteln vorhanden. Bei sich bietenden Kaufgelegenheiten seien jedoch weitere Kapitalerhöhungen nicht ausgeschlossen.

Mit der nun erreichten Produktionskapazität für Solarwafer von insgesamt einem Gigawatt liegt die chinesische LDK Solar Co. Ltd. innerhalb ihrer eigenen Pläne. Wie das Unternehmen aus Xinyu City mitteilte, sollen bis Ende des Jahres 1,2 Gigawatt, bis Ende 2009 rund 2,2 Gigawatt und bis Ende 2010 3,2 Gigawatt erreicht werden. LDK Solar strebe an, die größte und kostengünstigste Solarwaferproduzentin weltweit zu werden. Für 2009 stellte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 2,8 und 3,0 Milliarden Dollar in Aussicht, die Waferlieferungen dürften sich demnach zwischen 1,45 und 1,55 Gigawatt bewegen.
Wie LDK weiter berichtete, soll das Unternehmen multikristalline Solarwafer mit einer Kapazität von insgesamt 300 MW an die indische XL Telecom & Energy liefern. Das indische Unternehmen werde einen nicht näher bestimmten Teil des Kaufpreises im Voraus entrichten. Das finanzielle Volumen des Vertrages wurde nicht bekannt gegeben.

Die centrotherm photovoltaics stockt ihren Anteil an der SolMic GmbH von 50 auf 100 Prozent auf. Mit der Übernahme der Spezialistin im Bereich Polysilizium-, Ingot- und Waferherstellung bündele man die Kompetenz für vollintegrierte Fabriken unter einem Dach, so centrotherm. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Wie es weiter hieß, erwägt das Unternehmen, die Schwestergesellschaft centrotherm Thermal Solutions GmbH & Co. KG per Sachkapitalerhöhung in den Konzern zu integrieren.

Die Singulus Technologies AG führt eine neue Beschichtungsanlage für Solarwafer am Markt ein. Wie das Unternehmen aus Kahl am Main mitteilte, stellt es das Produkt auf der 23. European Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition im spanischen Valencia vor. Durch eine besonders hohe Qualität der im Nanometerbereich liegenden Antireflexschicht soll die Energieausbeute der fertigen Zellen erhöht werden.

Laut ihren unbestätigten Geschäftszahlen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2008 hat die taiwanesische Motech Industries dem Umsatz im letzten Quartal um 66 Prozent auf 6,1 Milliarden taiwanesische Dollar (TWD, entspricht umgerechnet 130 Millionen Euro) gesteigert. Der Nettogewinn wuchs demnach um 17 Prozent auf 608 Millionen TWD (13 Millionen Euro). Im Halbjahr legte der Umsatz um 57 Prozent auf rund elf Milliarden TWD (237 Millionen Euro) zu. Der Nettogewinn ging im gleichen Zeitraum von 1,29 Milliarden (27 Millionen Euro) auf 877 Millionen TWD (18,8 Millionen Euro) zurück.

Mit der Installation eines Solarparks mit einer Gesamtleistung von zehn Megawatt will die Solarmodulproduzentin Yingli Green Energy Holding ihre Wertschöpfungskette ausweiten. Man verhandle mit einer Lokalregierung in der Nähe von Peking über die Gründung einer gemeinsamen Tochtergesellschaft, so Yingli. Diese solle den Solarpark errichten. Das Projekt solle in der zweiten Hälfte 2009 in Betrieb gehen.

Die Spezialistin für Solarthermische Kraftwerke Solar Millennium AG meldete für die ersten acht Monate ihres Geschäftsjahres ein Umsatzplus von rund elf Prozent auf 12,3 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 11,0 Millionen Euro). Der operative Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) sank zum Stichtag 30. Juni von 4,58 Millionen auf 1,1 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Steuern gibt das Unternehmen mit 0,3 Millionen Euro an, gegenüber 1,7 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Wichtige Umsätze und Ergebnisse aus der Entwicklung und Realisierung solarthermischer Kraftwerke würden erst im vierten Quartal erwartet, so Solar Millennium.
Der Vorstand der Gesellschaft bestätigt seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr: Man erwarte bedeutende Umsatz- und Ergebnisbeiträge aus dem Geschäftsfeldern Projektfinanzierung und Anlagenbau im vierten Quartal. Der Umsatz soll demnach 80 Millionen Euro erreichen, das Nettoergebnis 18 Millionen Euro.

Mit einem Umsatzminus von 6,5 Prozent im Jahresvergleich hat die Schweizer OC Oerlikon Management AG ihr erstes Halbjahr 2008 abgeschlossen. Wie das Unternehmen aus Pfäffikon mitteilte, belief sich der Wert auf 2,5 Milliarden Schweizer Franken (CHF). Das EBIT brach um 54,7 Prozent ein und betrug 105 Millionen CHF. Das konsolidierte Nettoergebnis sank auf 313 Millionen CHF.
Positiv entwickelt hat sich der Geschäftsbereich Solar. Dort wurden ein Umsatzplus von 58,3 Prozent auf 214 Millionen CHF und ein EBIT von 28 Millionen CHF erzielt. Im Gesamtjahr hofft Oerlikon in dem Segment auf 700 Millionen CHF Umsatz und einen Bestellungseingang von einer Milliarde CHF.

Die Hamburger Colexon Energy AG erhöhte die Konzern-Umsatzerlöse im ersten Halbjahr um 91 Prozent auf 56,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 29,6 Millionen). Das EBIT sei von 0,75 auf 2,96 Millionen Euro angestiegen. Die EBIT-Marge habe 5,2 Prozent betragen. Das Periodenergebnis von 0,19 auf 1,36 Millionen Euro, so Colexon. Der Vorstand bekräftigt seine Planung, im Geschäftsjahr 2008 Umsatzerlöse in Höhe von 110 Millionen Euro sowie ein EBIT von 6 bis 8 Millionen Euro zu erzielen.

Suntech Power aus Wuxi hat mit GCL Silicon Technology Holdings die Lieferung von 9.420 Tonnen Silizium und Siliziumwafer mit einer Gesamtkapazität von 1,1 Gigawatt vereinbart. Wie Suntech Power mitteilte, erreicht die vertraglich gesicherte Siliziummenge des Unternehmens für 2009 damit die Marke von einem Gigawatt Leistung. Darüber hinaus gab Suntech die Unterzeichung von Verkaufsverträgen für Solarmodule in Höhe von 200 Megawatt (MW) bekannt. Außerdem sei Ende September mit der Unterzeichnung weiterer Verkaufsverträge über 500 MW zu rechnen.

Auch Trina Solar Limited aus Changzhou berichtete eine Liefervereinbarung mit GCL Silicon. Ein bereits im April geschlossener Liefervertrag über Silizum und Wafer sei auf eine Kapazität von 4,825 Gigawatt erweitert worden, so Trina Solar. Die eigene Produktionskapazität für Solarzellen und Solarmodule werde 2009 bei 700 MW liegen, die Produktion von Ingots und Wafern solle auf 500 MW steigen. Durch die Liefervereinbarung seien rund 95 Prozent des Siliziumbedarfs für 2008 gesichert.

Solarmodule mit einer Leistung von mindestens 100 MW soll die Q-Cells-Tochter Q-Cells International zwischen 2009 und 2011 von der chinesischen Solarfun Power Holdings beziehen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde nach Angaben des chinesischen Unternehmens unterzeichnet. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht bekannt gegeben.

Einen Folgevertrag für Solarkomponenten im Wert von 7,5 Millionen Dollar hat die Tochter der Amtech Systems Inc, die Tempress Systems Inc. aus Asien erhalten. Wie die Muttergesellschaft aus Tempe, Arizona, mitteilte, rechnet das Unternehmen damit, das Solargeschäft im kommenden Jahr weiter ausbauen zu können. Der Name des asiatischen Kunden wurde nicht genannt.

Mit 197,1 Millionen Dollar Umsatz, einem Plus von 192 Prozent im Jahresvergleich, hat die Solarfun Power Holdings Co. ihr zweites Quartal 2008 abgeschlossen. Laut dem Unternehmen aus Shanghai stieg die Menge der gelieferten Module um 162 Prozent auf 43,1 MW. Der Bruttogewinn verbesserte sich um 163,7 Prozent auf 27,1 Millionen Dollar, der Gewinn aus der betrieblichen Tätigkeit stieg um 306,6 Prozent auf 17 Millionen Dollar. Der Nettogewinn legte um 285,2 Prozent auf 11,4 Millionen Dollar zu, der Gewinn pro Aktienzertifikat betrug 0,24 Dollar. Das Unternehmen hob die Auslieferprognose für 2008 von 160 bis 180 auf 175 bis 190 MW an.

Die Hauptversammlung der Conergy-Aktionäre hat den Plänen des Vorstands, eine Kapitalerhöhung von 450 Millionen Euro vorzunehmen, zugestimmt. Wie die Zeitung “Die Welt” berichtete, werden derzeit auch Verkaufsgespräche mit LG Electronics zum Verkauf der Solarzellenfabrik in Frankfurt/Oder geführt. Conergy AG wolle sich wieder auf die Installation von Solarmodulen konzentrieren.


Mit einer Verdreifachung von Nettoumsatzes und EBIT hat die 3S Industries AG, vormals 3S Swiss Solar Systems, ihr erstes Halbjahr abgeschlossen. Wie das Unternehmen aus Lyss mitteilte, stiegen die Nettoerlöse von 9,9 auf 30,5 Millionen Schweizer Franken (CHF), das EBIT kletterte von 0,9 auf drei Millionen CHF. Für das Gesamtjahr erwartet 3S Industries nach wie vor Umsatzerlöse von 110 Millionen CHF und eine EBIT-Marge von mehr als zehn Prozent.

In ihr am 30. Juni abgeschlossenes Geschäftsjahr verbuchte die US-amerikanische Energy Conversion Devices (ECD) einen Umsatz von 255,9 Millionen Dollar, nach 113,6 Millionen Dollar im Jahr zuvor. Der Verkauf von Solarprodukten stieg um 154 Prozent auf 231,5 Millionen Dollar. Das Nettoergebnis verbesserte sich von negativen 25,2 auf positive 3,9 Millionen Dollar, der Gewinn pro Aktie betrug 0,10 Dollar, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 0,64 Dollar pro Aktie angefallen war. Das Unternehmen aus Rochester in Michigan kündigte für das Gesamtjahr 2008/09 Erlöse von 455 bis 485 Millionen Dollar und eine Gewinnmarge zwischen 33 und 35 Prozent an.
Wie ECD weiter berichtete, hat die Tochter Ovonic Battery Company eine Lizenzvereinbarung zur Herstellung von NiMH- mit der chinesischen Unitech Battery Ltd. abgeschlossen. Unitech zahle Lizenzgebühren. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

Bioenergieaktien

Der Schwandorfer Biogasanlagenbauer Schmack Biogas AG hat seine vorab angekündigten Verluste im ersten Halbjahr bestätigt: demnach stand ein EBIT von minus 25,8 Millionen Euro zu Buche und ein Halbjahresfehlbetrag von minus 20,4 Millionen Euro. Vorstandschef Werner Rüberg hofft auf einen Aufwärtstrend in 2009: "Wir gehen im operativen Geschäft von einer Abschwächung der negativen Entwicklung im zweiten Halbjahr 2008 und einer erheblich verbesserten Umsatz- und Ergebnissituation ab 2009 aus.“


Nur knapp die Hälfte des Vorjahresumsatzes verbucht die EnviTec Biogas AG im ersten Halbjahr. Die Erlöse beliefen sich demnach auf 32,1 Millionen Euro, das EBIT sank auf minus 1,4 Millionen Euro, nach positiven 11,2 Millionen im ersten Halbjahr 2007. Der Periodenüberschuss betrug 0,3 Millionen Euro (2007: 7,1 Millionen). Der Auftragsbestand per Ende Juni wurde auf 190,8 Millionen Euro beziffert. Für das Gesamtjahr rechnet EnviTec mit einem Umsatz von 105 bis 115 Millionen Euro und einem EBIT von fünf bis acht Millionen Euro.

Andere Aktien

Mit einer Steigerung der Gesamtleistung um 63,1 Prozent auf 20,5 Millionen Euro hat die KTG Agrar AG ihr erstes Halbjahr abgeschlossen. Die „Gesamtleistung“ umfasst die Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen und sonstige betriebliche Erlösen. Wie das Unternehmen aus Hamburg mitteilte, verdreifachte sich der Periodenüberschuss annähernd auf 1,1 Millionen Euro, die Anbauflächen wurden um 3.500 auf 21.500 Hektar vergrößert. Der Umsatz stieg von 5,3 auf 8,7 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen wuchs von 1,3 auf 2,4 Millionen Euro.
KTG Agrar AG meldete ferner die Platzierung einer Kapitalerhöhung im Volumen von 6,45 Millionen Euro bei institutionellen Anlegern. Unter Ausschluss des Bezugsrechts seien 430.000 Stückaktien für 15 Euro je Aktie verkauft worden. Das Grundkapital des Unternehmens habe sich durch die Maßnahme um zehn Prozent von 4,3 auf 4,73 Millionen Euro erhöht. Den Erlös aus der Kapitalerhöhung wolle man in das weitere Wachstum investieren.

Die Asian Bamboo AG mit Sitz in Hamburg hat die Erlöse im ersten Halbjahr um 238 Prozent auf 18,2 Millionen Euro gesteigert. Das bereinigte Nettoergebnis stieg um 389 Prozent auf 7,9 Millionen Euro. Damit übertraf Asian Bamboo eigenen Angaben zufolge die Zahlen für das Gesamtjahr 2007. Der börsennotierte Hersteller von Bambusstämmen und organischen Bambussprossen will Umsatz und Nettoergebnis im zweiten Halbjahr nochmals steigern. Lin Zuojun, CEO und Gründer von Asian Bamboo, erklärte: „Unsere Gesamtjahresprognose von 45 Millionen Euro beim Umsatz sowie mindestens 18 Millionen Euro beim bereinigten Nettoergebnis liegt in realistischer Reichweite.“
Das Unternehmen berichtete zudem den Abschluss eines Pachtvertrags über 1.913 Hektar für weitere Bambusanbauflächen in China. Die Plantage befinde sich in der chinesischen Provinz Fujian. Der Vertrag laufe über 20 Jahre, die vereinbarte Pacht betrage insgesamt rund 9,89 Millionen Euro.

Die Klepper Faltbootwerft AG hat 2007 im Jahresvergleich einen Umsatzrückgang von 13 Prozent auf 1,53 Millionen Euro verbucht. Laut dem Rosenheimer Unternehmen ist dies auf einen schwachen Dollarkurs zurückzuführen, der den Umsatz im vierten Quartal gedrückt habe. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg demnach von 0,021 auf 0,123 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr 2008 stieg der Umsatz den Angaben zufolge um zwölf Prozent auf 0,9 Millionen Euro, das operative Ergebnis lag bei 0,076 Millionen Euro.

Die österreichische SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG (SWU) meldete für die ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von 24 Prozent auf 51,3 Millionen Euro (Vorjahr: 41,5 Millionen). Das EBIT des Unternehmens mit Sitz in Klagenfurt beläuft sich demnach auf 2,4 Millionen Euro. Den Auftragsstand zum Stichtag 30. Juni gibt SWU mit 55,6 Millionen Euro an, dies sei mehr als doppelt so viel wie 2007 (26,8 Millionen). Im Gesamtjahr 2008 will SWU den Umsatz um rund 20 Prozent steigern, das EBIT soll überproportional um etwa 60 Prozent wachsen.

Im Neunmonatszeitraum zum 31. Juli erwirtschaftete die US-amerikanische Brennstoffzellen-Herstellerin FuelCell Energy einen Umsatz von 74,6 Millionen Dollar, nach 31,8 Millionen im Jahr zuvor. Der Nettoverlust stieg den Angaben zufolge von 55,1 oder 0,92 Dollar pro Aktie auf 72,3 oder 1,06 Dollar pro Aktie. Die jährliche Produktionskapazität wuchs auf 30 MW.

Vor allem aufgrund der gestiegenen Schrottpreise hat die Recyclingspezialistin Interseroh AG ein positives erstes Halbjahr abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilte, stieg der Konzernumsatz im Jahresvergleich von 900,9 Millionen auf 1,18 Milliarden Euro. Das EBIT kletterte von 38 auf 54,7 Millionen Euro. Für das zweite Halbjahr erwartet Interseroh anhaltend rückläufige Schrottpreise.

Informationen zur aktuellen Kursentwicklung der Umweltaktien finden Sie auf unserer Informationsseite „Aktien: Kurse (Link entfernt)“.

Dieser Umweltaktien-Wochenrückblick erscheint mit freundlicher Unterstützung der UmweltBank.



Bilder: Siliziumzelle und Silizium / Quelle: centrotherm; Messgerät "suncheck" der Conergy AG; Bambusplantage der Asian Bamboo / Quelle: Unternehmen
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