Futuren will mithilfes eines Kredits einen neuen Windpark errichten. Bauarbeiten an einer Windfarm des französischen Unternehmens. / Foto: Futuren

  Nachhaltige Aktien, Meldungen

Wochenrückblick: Nordex tauscht Vorstandschef aus – Eigenkapital von SolarWorld ist massiv geschrumpft – Ormat Technologies startet Geothermie-Kraftwerk in Indonesien

Der Dax ist im Wochenverlauf  bis Freitagmittag um 0,7 Prozent auf 12.013 Punkte gesunken. Der US-amerikanische S&P 500 Index fiel noch stärker, um 1,4 Prozent auf 2.346 Punkte. Der japanische Nikkei-Index verlor 1,7 Prozent auf 19.187 Punkte. Einzig der chinesische Hang Seng Index legte um 0,3 Prozent zu auf 24.351 Punkte. Der Preis für ein Barrel Öl der Sorte Brent fiel um 2,2 Prozent auf 50,76 Dollar. Der Goldpreis stieg im Wochenverlauf um 1,1 Prozent. Am Freitagmittag kostete die Feinunze Gold 1.243,83 Dollar. Der Euro verteuerte sich um 0,6 Prozent auf 1,080 US-Dollar.


Windaktien

José Luis Blanco wird neuer Vorstandsvorsitzender des Hamburger Windkraftanlagen-Herstellers Nordex. Er war bis vor einem Jahr Chef der spanischen Acciona Windpower. Seit dessen Übernahme durch Nordex Anfang April 2016 ist er der COO (Chief Operations Officer) des Windkraftanlagenbauers. Der bisherige Vorstandschef von Nordex, Lars Bondo Krogsgaard, tritt zum Monatsende zurück. Er gehörte dem Nordex-Vorstand seit 2010 an und hatte ihn seit Juni 2015 geleitet. Krogsgaard bat um die Auflösung seins Vertrages, nachdem er vor knapp einem Monat die Börsianer mit der Kürzung der Prognose enttäuschte, was einen Kursrutsch der Wind-Aktie auslöste.

Die Aktionäre der PNE Wind AG aus Cuxhaven sollen für 2016 eine Sonderdividende erhalten. Aufsichtsrat und Vorstand des Windkraft-Unternehmens haben dies übereinstimmend beschlossen. Demnach wird der Hauptversammlung am 31. Mai 2017 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,04 Euro sowie einer Sonderdividende in Höhe von 0,08 Euro je gewinnberechtigter Stückaktie vorgeschlagen.

Futuren SA, französische Betreiberin von Windparks aus Aix-en-Provence, hat sich einen Kredit gesichert, um damit einen weiteren Windpark zu errichten. Das Projekt befindet sich in Westfrankreich im Gebiet der Gemeinden Courant und Nachamps (Department Charente-Maritime), teilte Futuren mit. Bereits 2016 hatte das Unternehmen seinen Windkraftanlagenbestand deutlich ausgebaut. Insgesamt soll der neue Windpark aus sieben Anlagen bestehen und eine Leistung von 21 Megawatt (MW) erreichen. Im Mai werde der Bau beginnen und das Projekt soll Anfang 2018 in Betrieb gehen. Das Bankdarlehen sei ein langfristiges Darlehen, das durch die zukünftigen Cashflows vom Windpark gesichert werde, teilte Futuren mit.

Solaraktien

Keine gute Nachricht für Anleger von SolarWorld: Laut dem Vorstand des Bonner Solarunternehmens verringerte sich "das Eigenkapital im HGB-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2016" gegenüber dem Vorjahr von 30,8 Millionen auf nur noch 2,6 Millionen Euro. "Für den Gesamtkonzern belief sich das Eigenkapital inklusive aller Einzelgesellschaften zum 31. Dezember 2016 auf 120,5 Millionen Euro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 18 Prozent", teilte der Vorstand mit. Den Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals erklärte er mit "Rückstellungen und Wertberichtigungen in Verbindung mit den eingeleiteten Fokussierungs- und Kostensenkungsmaßnahmen". Die offizielle Jahresbilanz will der Vorstand am 29. März 2017 veröffentlichen.

Solarzellen-Fertigung bei SolarWorld: Die Anleger erhielten in dieser Woche eine neue Hiobsbotschaft. / Foto: Unternehmen


Die Meyer Burger Technology AG hat ihre vorläufigen Zahlen für 2016 bestätigt. Demnach hat der Solarausrüster aus Thun in der Schweiz 2016 zwar den Jahresumsatz um 40 Prozent auf 456 Millionen Schweizer Franken (CHF) verbessert, und auch beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging es deutlich aufwärts. Doch blieb das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), also ohne die hohen Abschreibungen, im tiefroten Bereich. Hier entstand ein Jahresverlust von 44,4 Millionen CHF. Beim Ergebnis je Aktie verbuchte der Solarausrüster einen Fehlbetrag von 0,30 CHF. Immerhin gelang es durch Kosteneinsparungen und den deutlich erhöhten Umsatz, die Verluste gegenüber 2015 erheblich zu verringern. Damals war noch ein operativer Verlust in Höhe von 128,7 Millionen CHF angefallen und ein Verlust je Aktie von 0,53 CHF. Der Solarausrüster machte bei der der Vorlage der Bilanz keine Hoffnung auf ein Wachstum in 2017.

Die Pfeiffer Vacuum Technology AG hat die Bilanz für das Geschäftsjahr 2016 vorgelegt und eine Erhöhung der Dividende angekündigt. Der nun testierte Gesamtumsatz des deutschen Solarausrüsters lag bei 474,2 Millionen Euro, ein Anstieg von 5 Prozent. Das EBIT betrug 68,0 Millionen Euro, was einem deutlichen Plus von 11,9 Prozent entspricht. Folglich lag die operative Marge für das Jahr 2016 bei 14,3 Prozent und somit über dem Vorjahreswert von 13,5 Prozent. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 3,60 Euro je Aktie vor (Vorjahr: 3,20 Euro). Der Auftragseingang von Pfeiffer Vacuum belief sich für 2016 auf 481,9 Millionen Euro gegenüber 456,9 Millionen Euro in 2015. Der Solarausrüster aus Asslar in Hessen sagte zudem eine für April angekündigte außerordentliche Hauptversammlung ab, weil der Konkurrent Busch-Gruppe sein Übernahmeangebot zurückgezogen hatte.

Der britische Solarwafer-Hersteller PV Crystalox Solar hat seine weiteren Aussichten bei der Vorlage der Geschäftszahlen für 2016 als "düster" eingeschätzt. Dem verringerten Umsatz und gesunkenen Absatz von Solarwafern stand zwar ein nach langer Zeit wieder positives Ergebnis gegenüber. Jedoch wird PV Crystalox mit Hauptsitz in Abingdon im Landkreis Oxfordshire voraussichtlich noch im Laufe des Jahres seine Solaringot-Produktion in Großbritannien schließen. Neben der Ingot-Produktion betreibt PV Crystalox noch eine Wafer-Fabrik in Erfurt. Der Umsatz schrumpfte 2016 von 64,5 auf 56,7 Millionen Euro. Das negative Ergebnis vor Steuern (EBT) in 2015 von minus 13,7 Millionen Euro konnte PV Crystalox verbessern: So erzielte der Hersteller ein positives EBT von 1,7 Millionen Euro.

Der US-Solarkonzern First Solar hat einen großen Solarpark im Bundesstaat Nevada eingeweiht. Das "Moapa Southern Paiute"-Projekt hat eine Leistung von 250 MW und befindet sich in einem Indianerreservat, knapp 50 Kilometer nördlich von Las Vegas. Es sei die erste Photovoltaik-Anlage, die je in einem Reservat gebaut wurde, hieß es dazu. First Solar hat das Kraftwerk errichtet und wird es betreiben. Der Indianerstamm erhält durch das Solar-Projekt auf seinem Grund und Boden Leasing-Einnahmen und etwa 115 Jobs. Mit dem Solarstrom werden Haushalte in Los Angeles versorgt: First Solar hat einen Stromabnahmevertrag mit der städtischen Energie- und Wasserbehörde über 25 Jahre abgeschlossen.

Canadian Solar hat mit einer verheerenden Bilanz für das vierte Quartal 2016 enttäuscht. Zudem sind Umsatz und Gewinn im Gesamtjahr 2016 gesunken. Wie Konzernchef Shawn Qu mitteilte, verringerte sich der Jahresumsatz gegenüber 2015 von 3,47 Milliarden auf 2,85 Milliarden US-Dollar. Dies obwohl Canadian Solar die Auslieferungen von 4,7 auf 5,2 Gigawatt (GW) steigerte und damit leicht die Jahresprognose übertraf. Der Nettogewinn des Solarkonzerns mit Hauptsitz in der kanadischen Provinz Ontario brach stark ein, von knapp 172 Millionen US-Dollar oder 2,93 US-Dollar je Aktie auf 65,2 Millionen US-Dollar oder 1,12 US-Dollar je Aktie. Dazu trug vor allem ein hoher Nettoverlust im vierten Quartal bei. Für das erste Quartal 2017 erwartet Shawn Qu nun lediglich eine Gewinnspanne von 13 bis 15 Prozent.

Der kriselnde Solarkonzern SunPower aus Kalifornien produziert seit kurzem über Kooperationspartner in China auch weniger leistungsstarke Solartechnik zu günstigeren Preisen. Nun hat SunPower mit dem Projektentwickler NextEra Energy Resources einen ersten Liefervertrag über die Billig-Module mit einer Gesamtleistung von 125 MW abgeschlossen. Sie werden zwischen Juni und Oktober für ein nicht näher benanntes Solarprojekt geliefert. SunPower will die günstigen Module auch in eigenen Projekten außerhalb der USA verwenden, beispielsweise in Mexiko.
Erfolgreich war SunPower in Frankreich: Wie der Konzern mitteilte, wird er dort 25 Solarprojekte ausstatten und dafür leistungsstarke Module mit insgesamt 130 MW Leistung liefern. Alle Projekte hätten den Zuschlag in Solar-Ausschreibungen erhalten. Finanzielle Details zu den Deals nannte das Unternehmen nicht. Die Mehrheit der Projekte wird in den südlichen Regionen entwickelt und der Großteil der bestellten Solarpanels in Toulouse (Südwestfrankreich) gefertigt. Großaktionär des US-Solarkonzerns ist der französische Ölkonzern Total.

Der koreanische Solarkonzern Hanwha Q Cells hat in 2016 Umsatz und Gewinn gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Der Umsatz sprang im Vergleich zu 2015 um knapp 35 Prozent auf 2,426 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn vervielfachte sich, von 43,8 Millionen Dollar oder 0,53 Dollar je Aktie auf 120,5 Millionen Dollar oder 1,45 Dollar je Aktie. Doch dieses Wachstum hat Hanwha Q Cells vor allem im ersten Halbjahr 2016 erwirtschaftet, aufgrund des damals massiven Nachfrageschubs im chinesischen Solarmarkt. Daher erlitt das Unternehmen im zweiten Halbjahr 2016 einen Ergebnisrückgang. Hinzu kam, dass Hanwha Q Cells infolge der im vierten Quartal gesunkenen Nachfrage die Absatzprognose für 2016 deutlich verfehlte.
Darüber hinaus hat Hanwha hat gemeinsam mit dem türkischen Energiekonzern Kaljon Enerji den Zuschlag für ein Solarprojekt mit einer Leistung von 1 GW in der Türkei erhalten. Das Konsortium setzte sich mit seinem Angebot von 6,99 Dollarcent pro Kilowattstunde gegen drei Bewerber durch. Der Stromabnahmevertrag mit der türkischen Regierung gilt für 15 Jahre, der Solarpark soll in drei Jahren in Betrieb genommen werden. Die Module werden vor Ort produziert.

Bioenergie-Aktien

Der KTG Energie AG steht nach eigenen Angaben der Abschluss des Insolvenzverfahrens bevor: Das Landgericht Neuruppin habe die einzig fristgerecht eingelegte Beschwerde gegen den Bestätigungsbeschluss des Amtsgerichts als unzulässig verworfen. Somit wurde keine Rechtsbeschwerde zugelassen und die Sanierung des Biogasanlagenbetreibers aus Hamburg ist beendet. Dem Insolvenzplan wurde in der Gläubigerversammlung vom 3. Februar 2017 mehrheitlich zugestimmt. Nach der nun endgültigen Entscheidung sollen noch notwendige rechtliche Schritte kurzfristig umgesetzt werden, so dass die Unternehmensgruppe sich wieder auf das operative Geschäft konzentrieren könne, teilte KTG Energie mit.

Andere Aktien

TerraForm Power und TerraForm Global, US-Betreibergesellschaften von Wind- und Solarparks, haben von der Börse Nasdaq Aufschub bei einer wichtigen Frist bekommen: Sie müssen nun erst bis zum 30. Juni ihre noch ausstehenden Quartals- und Jahreszahlen vorlegen, damit sie an der Börse gelistet bleiben. Beide Unternehmen sind derzeit noch Tochtergesellschaften des insolventen Ökostromkonzerns SunEdison. Ausstehend sind bei beiden YieldCos die Jahresabschlüsse für 2016 und die Berichte für das erste Quartal 2017, auch die Jahreshauptversammlungen konnten noch nicht stattfinden.

Erfolgreiches Börsendebut für die Aktie der Aumann AG, einem Anbieter von Fertigungslinien für Elektromotoren. Das Unternehmen ist seit dem 24. März an der Börse notiert. Das Unternehmen hatte zuvor die Elektroauto-Aktie mit einer Preisspanne von 35 bis 43 Euro je Stück angeboten und konnte diese Preisspanne letztlich fast voll ausreizen. Die 5,98 Millionen Aumann-Aktien wurden für einen Angebotspreis von 42,0 Euro platziert. Der Maschinenbauer aus Beelen im Münsterland rechnet mit einem Emissionserlös von rund 251 Millionen Euro.

Die Vossloh AG hat 2016 das Ergebnis verbessert. Der Bahntechnik-Konzern aus Werdohl im Sauerland konnte das EBIT trotz einem niedrigeren Umsatz auf 50 Millionen Euro steigern. Die EBIT-Marge lag mit 5,4 Prozent leicht oberhalb der Prognose. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahr, auf 931,6 Millionen Euro gegenüber 952,9 Millionen Euro in 2015. Der Auftragsbestand am 31. Dezember 2016 belief sich auf 182,8 Millionen Euro (Vorjahr: 177,6 Millionen Euro). Außerdem hat Großaktionär Heinz Hermann Thiele den Rückzug vom Posten des Aufsichtsratschefs angekündigt. Gründe wurden dafür nicht genannt. Als Nachfolger soll der ehemalige Vize-Vorstand der Deutsche Bahn AG, Dr. Volker Kefer, bestellt werden.

Bildhinweis: Schienenbefestigungssystem von Vossloh. / Foto: Unternehmen

Carmanah, kanadische Spezialistin für klimaschonende Beleuchtungsanlagen, hat im Geschäftsjahr 2016 ein Umsatzplus von elf Prozent erreicht. Den Anstieg von 43,1 Millionen auf 47,7 Millionen US-Dollar erklärte Carmanah mit der Übernahme der norwegischen Tochtergesellschaft Sabik Oy: Deren Umsätze flossen 2016 erstmals über das gesamte Jahr mit in die Bilanz ein. Im vierten Quartal 2016 erlitt Carmanah jedoch einen deutlichen Umsatzeinbruch von 32 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Entsprechend sank auch der Nettogewinn. Für das Gesamtjahr konnte das Unternehmen aus der Provinz Victoria nur noch einen Nettogewinn von 2,9 Millionen Dollar verbuchen, gegenüber 9,7 Millionen Dollar im Vorjahr. Diesen deutlichen Gewinneinbruch erklärte das Unternehmen unter anderem mit positiven Steuereffekten im Jahr 2015.

FuelCell Energy, Brennstoffzellen-Spezialistin aus den USA, hat ihre Partnerschaft mit dem südkoreanischen Energiekonzern Posco Energy verlängert und vertieft. Beide Unternehmen vereinbarten, dass eine FuelCell-Tochter gemeinsam mit Posco das Brennstoffzellen-Geschäft in Asien vorantreiben wird, wo die US-Amerikaner ihre Produkte offensiver vermarkten wollen. In Kooperation mit Posco hat FuelCell Energy bereits in Südkorea ein Brennstoffzellen-Kraftwerk errichtet. Zudem unterstützte FuelCell den Partner unter anderem bei der Planung und Errichtung einer Brennstoffzellen-Fabrik. Posco Energy ist für die Wartung und Überwachung von insgesamt 18 Brennstoffzellen-Kraftwerken zuständig. Das Energieunternehmen verpflichtete sich, FuelCell Energy eine bestimmte Anzahl an Brennstoffzellen abzunehmen. Damit kann Posco die eigene Produktion aufstocken und Kraftwerke ausstatten. Die Vereinbarung soll im Herbst 2017 endgültig abgeschlossen werden, weil noch behördliche Genehmigungen ausstehen.

Die Geothermie-Spezialistin Ormat Technologies aus den USA errichtet in Kooperation mit anderen eines der weltgrößten Geothermie-Kraftwerke in Indonesien. Nun konnte eine erste Einheit des "Sarulla"-Projekts mit 110 MW Leistung im Norden von Sumatra in Betrieb gehen. Das teilten Ormat und der japanische Technologiekonzern Toshiba Corporation mit, der an dem Kraftwerksbau beteiligt ist. Nach der kompletten Fertigstellung soll das Geothermie-Kraftwerk eine Leistung von etwa 330 MW erreichen. Eigentümerin und Betreiberin ist die Sarulla Operations Ltd., ein Konsortium, an dem Ormat mit 12,75 Prozent. Die zweite und dritte Einheit des Sarulla-Projekts sollen 2017 und 2018 in Betrieb gehen. Der im Kraftwerk produzierte Strom wird an den staatlichen Energieversorger Perusahaan Listrik Negara (PLN) verkauft, der Stromabnahmevertrag läuft über eine Dauer von 30 Jahren.

Auftragserfolg für die Hydrogenics Corporation: Die kanadische Spezialistin für Wasserstofftechnologie wird ein Power-to-Gas-System nach Brunsbüttel in Schleswig-Holstein liefern. Auftraggeberin ist die "Wind to Gas" Südermarsch GmbH & Co. KG. Das System hat laut Hydrogenics eine Leistung von 2,4 MW und wird für die Produktion von Wasserstoff eingesetzt, das ins Gasnetz eingespeist werden kann. Noch in diesem Jahr soll das "Südermarsch"-Projekt in Betrieb genommen werden, über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Zudem hat Hydrogenics einen Großauftrag aus Schottland erhalten und liefert Umwelt-Technologie an die Doosan Babcock Limited in Aberdeen. Die beiden bestellten Elektrolyseure können pro Stunde bis 20 Kilogramm Wasserstoff erzeugen und sollen Ende 2017 ausgeliefert werden.


Informationen zur aktuellen Kursentwicklung der Umweltaktien finden Sie in unserer Rubrik Aktien: Kurse (Link entfernt).

Dieser Umweltaktien-Wochenrückblick erscheint mit freundlicher Unterstützung der UmweltBank.

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