Nachhaltige Aktien, Meldungen

Wochenrückblick: Nordex-Vorstand verkauft Aktien im Wert von 1,86 Millionen Euro – Oerlikon Solar will Umsatz 2008 auf 700 Millionen Schweizer Franken steigern – Precious Woods Holding AG verdoppelt Gewinn in 2007

Die Leitindices DAX, Dow-Jones und Nikkei verbuchten in der letzten Woche Kurszuwächse. Der DAX stieg um 0,78 Prozent auf 6821,32 Punkte. Der US-amerikanische Dow-Jones verbesserte sich um 1,81 Prozent auf 12.848,95 Punkte. Ein Plus von 1,06 Prozent verzeichnete der japanische Nikkei, der zum Wochenschluss bei 13.540,84 Punkten stand. Der Ölpreis steigt unaufhaltsam: ein Barrel der Sorte "Brent Crude Oil" kostete mit 116,35 Dollar 4,73 Prozent mehr als in der Vorwoche (111,09 Dollar). Kupfer ist etwas billiger geworden. Der Preis je Tonne Copper Grade A sank von 8.629,50 auf 8.599,50 Dollar (minus 0,35 Prozent). Der Euro verlor leicht an Wert gegenüber dem Dollar, der Kurs sank von 1,5838 auf 1,561 Dollar je Euro. 
Aufträge zur Lieferung von Netzverbindungs-Systemen für Windparks in nicht näher genannter Höhe hat die American Superconductor Corporation erhalten. Wie das Unternehmen aus Devens in Massachusetts mitteilte, sollen damit ein Windpark in den USA und einer in Kanada mit zusammen 200 Megawatt Leistung ausgerüstet werden.
Das Vorstandsmitglied Carsten Pedersen der Nordex AG hat im Wochenverlauf Aktien seines Unternehmens im Wert von rund 1,86 Millionen Euro verkauft. Das gab der Windanlagenbauer aus Norderstedt bei Hamburg bekannt. Über die elektronische Handelsplattform Xetra trennte sich der Manager demnach von insgesamt 68.500 Nordex-Aktien.
Nach vorläufigen Zahlen hat der US-amerikanische Hersteller von Windkraftanlagen, Clipper Windpower, 2007 einen Umsatz von knapp 24 Millionen Dollar und einen Verlust von 192,5 Millionen Dollar erwirtschaftet. Dieser sei vor allem auf Probleme bei der Produktion der Clipper-Windturbine vom Typ 2,5 Megawatt (MW) zurückzuführen, so das Unternehmen aus dem kalifornischen Carpinteria.
Die Berliner Solon AG hat nach eigenen Angaben ihren ersten Großauftrag aus Griechenland erhalten. Laut einer Unternehmensmeldung vereinbarte sie mit der Hypervolt Renewable Energy S.A. aus Larissa, in den Jahren 2008/2009 Solarmodule im Gesamtumfang von 10 Megawatt peak (MWp) zu liefern. Die Hypervolt Renewable Energy S.A. sei ein Tochterunternehmen der deutschen Stelio Solar GmbH & Co.KG, deren Kerngeschäft die Entwicklung und Finanzierung von Photovoltaikprojekten ist. Über finanzielle Details wurden keine Angaben gemacht.
Einen Nachfolgeauftrag im Wert von zwei Milliarden Norwegische Kronen (NOK) meldete der norwegische Photovoltaik-Konzern Renewable Energy Corporation ASA (REC). An einen ungenannten Kunden wird REC im Rahmen der Order im Wert von umgerechnet über 252 Millionen Euro demnach von 2009 bis 2013 zu einem Festpreis Solarwafer liefern.
REC gab zudem die Geschäftszahlen für das 1. Quartal bekannt: Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf rund 1,62 Milliarden NOK. Der Betriebsgewinn sank von 737 Millionen auf 579 Millionen NOK. Der Gewinn je Aktie halbierte sich auf 0,43 NOK.
Die Solarzellenproduzentin JA Solar Holdings Co. hat sich Siliziumlieferungen von einer Tochtergesellschaft der GCL Silicon Technology Holdings Ltd. gesichert. Laut dem Solarunternehmen wurde mit der ebenfalls chinesischen Jiangsu Zhongneng Polysilicon Technology Development Co. für die Zeit von April 2008 bis Dezember 2015 die Lieferung des Rohstoffs im Umfang von 6.000 MW vereinbart. Finanzielle Details teilte JA Solar nicht mit.
Vorläufige Zahlen für das erste Quartal 2008 hat die Münchener Centrosolar AG vorgelegt. Der Umsatz dürfte sich demnach im Jahresvergleich von 35,5 auf 66,0 Millionen Euro beinahe verdoppelt haben. Beim Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) rechnet das Unternehmen mit einer annähernden Verdreifachung von 2,0 auf 5,5 bis 6,0 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge verbessere sich dadurch von 5,5 auf 8,0 Prozent.
Fünf Zuliefer-Betriebe wollen sich im "Changzhou Trina Photovoltaic Industrial Park" des chinesischen Solarmodulherstellers Trina Solar Ltd. niederlassen und langfristige Lieferverträge mit Trina Solar abschließen. Unter anderem wolle ein nicht genannter europäischer Hersteller von Photovoltaik-Glas 275 Millionen Dollar in dem Park investieren.
Wie Trina Solar weiter meldete, wurde mit der italienischen Silfab S.p.A. aus Padua die Lieferung von Silizium vereinbart. Der Liefervertrag sei auf sechs Jahre ausgerichtet, die Lieferung solle 2010 einsetzen. Über finanzielle Details wurde nichts mitgeteilt.
Die SolarWorld Korea Ltd., ein Joint Venture der SolarWorld AG und der koreanischen Solarpark Engineering Co. Ltd., hat einen langfristigen Versorgungsvertrag für Siliziumwafer geschlossen. Wie die Bonner Muttergesellschaft mitteilte, liefert die koreanische Nexolon Co. Ltd. ab 2009 für sieben Jahre Solarsiliziumwafer mit einer Gesamtkapazität von 420 MW. In der Fabrik der SolarWorld Korea sollten laut der Meldung ab 2009 Module mit einer Jahreskapazität von 120 MW hergestellt werden. Die Kapazität könne auf 240 Megawatt verdoppelt werden.
Mit einem Konzernumsatz von 1,17 Milliarden Schweizer Franken hat der Technologiekonzern OC Oerlikon Management AG sein erstes Quartal 2008 abgeschlossen. Das Konzernergebnis teilte das Unternehmen aus Pfäffikon, Schweiz nicht mit. Der Bestellungseingang ging im Jahresvergleich um 16,9 Prozent zurück auf 1,16 Milliarden Schweizer Franken.
Die Konzerntochter Oerlikon Solar steigerte den Umsatz den Angaben zufolge um über 90 Prozent von 43,2 auf 82,4 Millionen Franken. Der Auftragsbestand liege bei 403,2 Millionen Franken. Im Jahr 2008 solle das Umsatzziel von 700 Millionen Schweizer Franken erreicht werden, mehrere Großaufträge stünden vor dem Abschluss, hieß es. Wie Oerlikon weiter berichtete, hat Oerlikon Solar eine schlüsselfertige Produktionslinie für Dünnschicht- Solarmodule nach China verkauft. Die Anlage mit 46,5 MWp Produktionskapazität pro Jahr geht demnach an die Baoding TianWei SolarFilms Co., Ltd., eine Tochter des börsennotierten chinesischen Transformatorenbauers Baoding TianWei Baobian Electric Co., Ltd..
Die Phoenix Solar AG aus Sulzemoos hat ihre vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 bestätigt. Anlässlich der Vorlage des Geschäftsberichts 2007 teilte das TecDAX-Unternehmen zudem mit, dass die positive Entwicklung des spanischen Marktes wesentlich zum Erfolg des Geschäftsjahres beigetragen habe. Der Anteil des internationalen Geschäfts betrug demnach 27 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent). Er soll bis 2010 auf über 50 Prozent ausgebaut werden.
Rund 2.320 Hektar an neuen Flächen hat das börsennotierte Hamburger Agrarunternehmen KTG Agrar AG im ersten Quartal 2008 hinzugewonnen. Wie die Gesellschaft berichtete, wuchs der Flächenbestand für den Anbau von Marktfrüchten wie Getreide, Mais und Raps zum 31. März auf rund 19.800 Hektar. Der Eigentumsanteil bei den neuen Flächen und beim Gesamtbestand liege bei jeweils rund 15 Prozent.
Rund 50.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen auf Madagaskar will die börsennotierte Münchener Flora Ecopower Holding AG (FEP) mit Jatrophapflanzen bewirtschaften. Laut einer Meldung des Unternehmens wurde mit der Regierung der Region Boeny ein Vertrag über die Pachtung der Flächen geschlossen. Das Projekt soll demnach bis zu 100.000 Arbeitsplätze in der Region schaffen. Um die Expansion des Unternehmens voranzutreiben plane man eine Kapitalerhöhung im Volumen von 4,5 Millionen Aktien, so FEP.
Der Wiener Energieversorger Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG („Verbund“) hat die Umsatzerlöse im ersten Quartal 2008 um 9,8 Prozent auf 891,7 Millionen Euro gesteigert. Der Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) konnte um 15,1 Prozent auf 275,9 Millionen Euro verbessert werden, die EBIT-Marge stieg von 29,5 Prozent auf 30,9 Prozent. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 11,8 Prozent auf 210,3 Millionen Euro. Das Unternehmen erhöhte seine Ergebnisprognose für 2008: Eine Steigerung des EBIT und des Konzernergebnisses um 15 Prozent sei möglich, hieß es. Die Dividende solle auf 45 bis 50 Prozent des Gewinn steigen.
Den Eingang von sieben Aufträgen im Gesamtwert von fünf Millionen Dollar meldete die US-amerikanischen Luftreinigungsspezialistin Ceco Environmental Corp. Laut dem Unternehmen aus Cincinnati wurden die Bestellungen von den Tochtergesellschaften Kirk & Blum, Fisher-Klosterman, Effox und H.M. White eingeworben.
Die norwegische Spezialistin für Pfandrücknahmesysteme Tomra Systems ASA verzeichnet für das erste Quartal 2008 einen Umsatzrückgang auf 791 Millionen Norwegische Kronen (NOK) (Vorjahr: 794 Millionen). Ursache des Rückgangs seien Währungsschwankungen, so Tomra. Bereinigt um Wechselkurseffekte ergebe sich ein Umsatzzuwachs in Höhe von 8 Prozent. Das EBIT kletterte den Angaben zufolge auf 83,2 Millionen NOK, nach 72,6 Millionen NOK im Vorjahr. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 52,7 Millionen NOK, im Vergleichszeitraum hatte Tomra 46,3 Millionen NOK verdient. Daraus errechne sich ein Anstieg Gewinns je Aktie (EPS) auf 0,37 NOK, so die Meldung (2007: 0,27 NOK). Für die höhere Profitabilität sei die starke Nachfrage nach Pfandrücknahmesystemen in Nordeuropa ausschlaggebend gewesen.
Rückwirkend zum 1. Januar 2008 hat der Schweizer Sanitärausrüster Geberit AG seine Tochtergesellschaft Büchler Werkzeugbau AG verkauft. Laut Geberit wurde das Unternehmen mittels eines Management-Buyouts von einem Mitglied der aktuellen Büchler Geschäftsführung übernommen. Über den Verkaufspreis habe man Stillschweigen vereinbart. Die finanziellen Auswirkungen der Transaktion seien für Geberit nicht wesentlich.
Der Essener Energiekonzern RWE AG hat ein Drittel der Aktien seiner Wassertochter American Water an die New Yorker Börse gebracht. Zum Preis von 21,50 Dollar pro Aktie wurden demnach 58 Millionen Anteilscheine platziert. Der Erlös aus dem Börsengang beträgt zirka 1,2 Milliarden Dollar (0,8 Milliarden Euro). RWE hat den Emissionsbanken außerdem eine 30-tägige Option zum Erwerb von bis zu 8,7 Millionen zusätzlichen Aktien eingeräumt ("Greenshoe"). Das Gesamtvolumen entspreche zirka 36 Prozent der Aktien von American Water, so die Meldung.
Aufsichtsrat und Vorstand des börsennotierten Hildener Finanzdienstleisters Versiko AG wollen der Hauptversammlung am 27. Juni die Ausschüttung einer Rekorddividende in Höhe von 23 Cent für die Vorzüge und 22 Cent für die Stämme vorschlagen. Vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre sei dies die höchste Dividendenzahlung in der 32-jährigen Unternehmensgeschichte, so Versiko.
Das im texanischen Austin ansässige Technologieunternehmen Active Power Inc. hat nach eigenen Angaben ein weiteres Stromstabilisierungssystem an die Fernsehstation Alabama Public Television verkauft. Das System auf Basis von Schwungmasse verhindert Stromausfälle durch Wetterphänomene oder Defekte im Versorgungssystem. Über finanzielle Details wurde nichts bekannt.
Die Mifa Mitteldeutsche Fahrradwerke AG hat 2007 ihren Umsatz von 77,55 Millionen Euro im Vorjahr um 36,1 Prozent auf 105,53 Millionen Euro gesteigert. Wie das Unternehmen aus dem thüringischen Sangerhausen mitteilte, sank EBIT von 2,15 auf 0,61 Millionen Euro. Das Vorsteuerergebnis EBT verringerte sich von 0,77 auf minus 1,86 Millionen Euro, das Ergebnis je Aktie fiel von minus 0,18 auf minus 1,43 Euro. Verantwortlich für den Ergebnisrückgang seien einmalige Sondereffekte durch die Integration der gatus 233. GmbH, in Höhe von 4,2 Millionen Euro, so Mifa.

Der Produzent von innovativen Holzwerkstoffen aus Blomberg bei Detmold, Delignit AG, konnte sein Geschäft in 2007 nur geringfügig ausbauen. Wie das seit September 2007 börsennotierte Unternehmen meldete, belaufen sich die Umsatzerlöse nach International Financial Reporting Standards (IFRS) auf 37,6 Millionen Euro, nach 35,94 Millionen Euro in 2006 (Pro-forma-Angabe). Das EBIT beträgt 3,6 Millionen Euro (2006: 4,3 Millionen Euro). Der Jahresüberschuss hat sich den Angaben zufolge von 2,49 Millionen Euro in 2006 auf 2,3 Millionen Euro verringert.
Die US-amerikanische Kaffeehauskette Starbucks rechnet für das 1. Halbjahr 2008 mit einem Gewinneinbruch. Der Umsatz werde zwar voraussichtlich um 12 Prozent wachsen, beim Gewinn erwarte man jedoch einen Rückgang von 19 Cents je Aktie auf 12 Cents je Aktie. Am 30. April will Starbucks die offiziellen Halbjahreszahlen veröffentlichen. Ferner prognostizierte die Kaffeehauskette, dass auf Jahressicht der Gewinn ebenfalls niedriger ausfallen wird als im Vorjahr.
Die börsennotierte Düsseldorfer Beteiligungsgruppe M.A.X. Automation AG steigerte den Konzernumsatz im ersten Quartal 2008 um 4,9 Prozent auf 53,2 Millionen Euro. Das EBIT verbesserte sich um 8,7 Prozent auf 4,0 Millionen Euro . Der Jahresüberschuss wuchs um 10,6 Prozent auf 2,3 Millionen Euro nach 2,1 Millionen Euro im ersten Quartal 2007. Der Auftragseingang des Unternehmens mit den Kerngeschäftsfeldern Umwelttechnik und Industrieautomation erhöhte sich laut der Meldung um 4,1 Prozent auf 60,6 Millionen Euro.
Ein motorengetriebenes Heizkraftwerk, das mit Öl aus den Samen der Jatropha-Pflanze betrieben werden kann, baut die finnische Wärtsilä Corporation. Wie das börsennotierte Unternehmen aus Helsinki meldete, soll das Kraftwerk im Februar 2009 in Betrieb genommen werden und mit einer elektrischen Leistung von neun MW Strom und Wärme erzeugen. Der Auftrag habe ein Volumen von zirka sieben Millionen Euro.
Die 21. Generalversammlung der Baseler Bank Sarasin hat einer Dividendenerhöhung und einem Aktiensplit zugestimmt. Wie das Bankhaus meldete, soll die Dividende um 50 Prozent auf 135 Schweizer Franken pro Namensaktie steigen. Der Aktiensplit solle im Verhältnis 1:100 erfolgen.
Das nachhaltige Schweizer Forstunternehmen Precious Woods Holding AG hat das EBIT in 2007 um 100 Prozent auf 7,8 Millionen Dollar gesteigert. Der Reingewinn verdoppelte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 10,8 Millionen Dollar. Die Gesamteinnahmen lagen bei 99,8 Millionen Dollar (plus 66 Prozent). Für 2008 plant Precious Woods den Angaben zufolge Investitionen von über 20 Millionen Dollar. Unter anderem wolle man in Brasilien und Zentralamerika weiteres Land kaufen, die  Energieproduktion voran treiben und eine Minderheitsbeteiligung in Holland übernehmen. Zur Finanzierung der Investitionen solle das aktuelle Grundkapital um 10 Prozent erhöht werden, so die Meldung.
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