Rohsilizium der Wacker Chemie AG wird als grundstoff für kristalline Solarmodule gebraucht. / Quelle: Unternehmen.

  Aktientipps

Wohin geht die Reise der Wacker-Chemie-Aktie?

Die Aktie des Münchner Solarzulieferers Wacker Chemie AG legte heute im Xetra der Deutschen Börse bis zum frühen Nachmittag 2,3 Prozent zu und stieg auf 73,6 Prozent. Damit war sie zwar 8,8 Prozent günstiger als vor einem Monat, aber 39,6 Prozent teurer als vor einem Jahr. Stefan Riedel, Experte des Anlegerbriefs Anleger Plus der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (Sdk) geht davon  aus, dass der Anteilschein noch Potenzial für weiteres Kurswachstum hat.

Grundlage seiner Einschätzung sind zum einen die Zahlen, die Wacker Chemie zum zweiten Quartal 2013 veröffentlichte (ECOreporter.de berichtete)  Während die Siliziumsparte vor dem Hintergrund der Branchenkrise schwächelte, habe sich das Kerngeschäft Farben, Bindemittel und energieeffiziente Isolierungen als solide erwiesen. Ein weiterer Punkt der für eine künftige Verteuerung der Aktie spreche sei das Zukunftspotenzial, der Solarbranche, das Konzetnchef  Rudolf Staudigl umrissen habe.

Zum einen gehe das Unternehmen davon aus von der Beilegung des Phootovoltaik-Handelsstreits zwischen der EU und China (mehr dazu lesen sie hier) profitieren zu können. Zudem könne der Preisverfall bei Solartechnik-Komponenten der Wacker Chemie AG neue Märkte in  den Schwellenländern Südostasiens oder in Australien eröffnen, so Experte Riedel. Obwohl zahlreiche Analysten zuletzt skeptisch über das Kurspotenzial der Wacker-Aktie urteilten, sieht  Riedel die Anziehende Nachfrage als Indiz dafür, dass „das Potenzial für positive Überraschungen“ höher sei als „ein erneutes Rückschlagsrisiko“
Wacker Chemie AG: ISIN DE000WCH8881 / WKN WCH888
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