12.11.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Zahlen zum 3. Quartal: Conergy AG sieht sich auf dem Weg der Besserung

Ein in vielen Bereichen weiter stabilisiertes Geschäft meldet der Hamburger Solarkonzern Conergy AG für das dritte Quartal 2009. Laut dem Unternehmen blieb der Umsatz mit 140,2 Millionen Euro hinter dem vorangegangenen zweiten Quartal zurück (163,4 Millionen Euro). Das operative Ergebnis (EBIT) gibt Conergy mit minus 14,9 Millionen Euro an, nach minus 13,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Der Nettoverlust verringerte sich im dritten Quartal um fast 75 Prozent auf minus 20 Millionen Euro (Vorjahresquartal: minus 77,5 Millionen Euro). Die Nettoverschuldung sank von 551 auf 304 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. September 18 Prozent.
Conergy steigerte laut der Meldung seine Rohertragsmarge um 4,0 Prozentpunkte auf 21,6 Prozent. Der operative Cashflow in den ersten neun Monaten 2009 belief sich auf 9,7 Millionen Euro.

Hintergrund des Umsatzrückgangs sind den Angaben zufolge die rückläufigen Modulpreise sowie die zögerliche Fremdfinanzierung bei Großprojekten. Vorstandsvorsitzender Dieter Ammer stellte dennoch eine Nachfragebelebung fest. Conergy habe im Werk in Frankfurt (Oder) weitere Produktionslinien für Solarmodule in Betrieb genommen. „Seit Ende Oktober läuft die Modulproduktion nahezu unter Volllast“, so Ammer. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters wird Ammer die Unternehmensleitung Ende Juli 2010 kommenden Jahres abgeben. "Meine Aufgabe ist es, dazu beizutragen, dass das Unternehmen überlebt. Dieses Ziel dürfte im kommenden Jahr erreicht sein. Es geht alles in die richtige Richtung“, so Ammer gegenüber Reuters. Der Manager hatte die Führung des Solarkonzerns 2007 von Unternehmensgründer Hans-Martin Rüter Rüter übernommen,

Conergy AG: ISIN DE0006040025 / WKN 604002

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