10.07.09 Erneuerbare Energie

Zahlen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien weisen die KfW als Wachstumsmotor aus

Über ihre Programme zur Förderung der Erneuerbarer Energien hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) aus Frankfurt im vergangenen Jahr rund 40 Prozent aller in Deutschland getätigten Investitionen in den Ausbau des Sektors unterstützt. Wie das Finanzinstitut heute bekannt gab, wurden Investitionen in die Errichtung von Anlagen zur Nutzung alternativer Energien in Höhe von 5,2 Milliarden Euro finanziert. Die KfW-Förderung Erneuerbarer Energien habe im Jahr 2008 dazu geführt, dass Energieimporte in einem Gegenwert von jährlich rund 240 Millionen Euro vermieden werden konnten. Hochgerechnet auf die gesamte Laufzeit der neu geschaffenen Anlagen von 20 Jahren entspreche das einer Einsparung von insgesamt knapp 4,9 Milliarden Euro.

Allein durch die im Jahr 2008 von der KfW geförderten Anlagen würden jährlich knapp 3 Millionen Tonnen CO2-Emissionen vermieden. In den Jahren 2007 und 2008 zusammen wurden mit Hilfe der KfW-Programme die jährlichen CO2-Emissionen um rund 7,1 Millionen Tonnen reduziert, was laut der KfW rund 11 Prozent der von der Bundesregierung angestrebten zusätzlichen CO2-Einsparungen durch den Ausbau Erneuerbarer Energien im Strom- und Wärmebereich bis zum Jahr 2020 entspricht.

Bei den nun vorgelegten Zahlen stützt sich die KfW auf Ergebnisse des Evaluationsberichtes Erneuerbare Energien 2008, den das Stuttgarter Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung im Auftrag der KfW Bankengruppe erstellt hat. "Die KfW Förderprogramme Erneuerbarer Energien setzen darüber hinaus wichtige Impulse für Innovationen im Bereich Umwelt- und Klimaschutztechnik und für den an Nachhaltigkeit ausgerichteten Umbau unserer Energieversorgung", erklärte Dr. Norbert Irsch, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe.

Die Bedeutung der KfW-Programme für den Ausbau der Erneuerbaren Energie zeigt sich besonders deutlich im Strombereich. So wurden von der im Jahr 2008 neu geschaffenen elektrischen Leistung nach ihren Angaben insgesamt 58 Prozent von der KfW gefördert. Bei einzelnen Energieträgern im Bereich Elektrizität sei der Anteil noch deutlich höher. Bei Windkraftanlagen etwa betrage er rund zwei Drittel, bei der Wasserkraft rund 90 Prozent.

Weiter wurde ausgeführt, dass die KfW-Förderung maßgeblich zum Jobmotor Erneuerbare Energien beiträgt. Durch Produktion und Bau der im Jahr 2008 durch die KfW geförderten Anlagen konnten demnach rund 42.000 Arbeitsplätze gesichert bzw. neu geschaffen werden. Hinzu kommen jährlich mehr als 1.850 Arbeitsplätze durch Betrieb und Wartung der Anlagen. Etwa 72 Prozent der Arbeitsplätze sind in kleinen und mittleren Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten entstanden, knapp die Hälfte davon (insgesamt 33 Prozent) in Kleinunternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten.

Per Mausklick gelangen Sie zu der Studie der Opens external link in new windowKfW.

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