03.08.09 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Zementhersteller besteht auf Entschädigung für Enteignung durch venezolanische Regierung

Eine vollumfängliche Entschädigung für die Enteignung seiner ehemaligen Konzerngesellschaft Holcim Venezuela durch die venezolanische Regierung strebt der Schweizer Zement-Hersteller Holcim AG an. Wie das Unternehmen meldet, wird es ein im März 2009 eingeleitetes Schiedsverfahren vor dem Internationalen Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (ICSID) in Washington D.C. unverändert fortführen. Man habe von der Republik Venezuela bisher kein angemessenes Entschädigungsangebot für Holcim Venezuela erhalten, heißt es.

Der Kurs der Holcim-Aktie hat sich seit ihrem Tiefststand im laufenden Jahr bei 20,63 Euro (9. März) mehr als verdoppelt. In Frankfurt notierten die Anteilscheine am Morgen bei 42,41 Euro (9:11 Uhr).

Holcim AG: ISIN CH0012214059 / WKN 869898
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