Zapfhahn für Biokraftstoff von CropEnergies. / Quelle: Unternehmen

20.12.13 Nachhaltige Aktien , Meldungen

Zwischenbilanz der CropEnergies AG mit Licht und Schatten

Trotz eines erheblichen Umsatzplus hat der Biokraftstoffhersteller CropEnergies AG die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2012/2013 mit deutlich weniger Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) beendet als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das geht aus einer Zwischenbilanz des Unternehmens aus Mannheim hervor.

Das Geschäftsjahr von CropEnergies geht immer von März bis Februar. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres erzielte die Spezialistin für Bio-Ethanol mit 572,8 Millionen Euro 12,4Prozent mehr Umsatz als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals verbuchten die Mannheimer 509,7 Millionen Euro Umsatz. Zugleich verringerte sich  das EBIT auf 37,2 Millionen Euro nach 70,2 Millionen Euro EBIT in den ersten drei Quartalen 2012/2013. Das entspricht einem Gewinneinbruch um 89 Prozent.  

Das Ergebnis liege „im Rahmen der Erwartungen“ hieß es dazu. Im Jahr 2012/2013 habe CropEnergies von günstigen Rohstoffbezugspreisen einerseits und hohen Absatzpreisen für Bio-Ethanol andererseits profitiert und ein Rekordergebnis eingefahren. Mit einem normalisierten Preisniveau sei dies vorbei. Die Unternehmensführung wies außerdem darauf hin, dass der Produktionsstandort Zeitz von dem Elbehochwasser im Juni 2013 betroffen gewesen sei und, dass CropEnergies in die Übernahme eines britischen Ethanolwerks investiert habe (Mehr dazu erfahren Sie hier (Link entfernt)).

Auch aufgrund des Zukaufs des der Bio-Ethanolproduktion der britischen Ensus hält CropEnergies an der bisherigen Gesamtjahresprognose für 2013/2014 fest. Demnach soll der Umsatz zehn bis 20 Prozent über dem des Vorjahres liegen. Gleichzeitig werde das EBIT maximal knapp halb so hoch ausfallen wie 2012/2013. Zu erwarten sei 33 bis 43 Millionen Euro nachdem im Vorjahr noch 87 Millionen Euro EBIT verbucht wurden.

CropEnergies AG:  ISIN DE000A0LAUP1 / WKN A0LAUP  

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