Greenpeace kontrolliert die Abwässer an den Produktionsstandorten der Modeunternehmen, die an der Mode-Detox-Kampagne teilnehmen. / Dmitry Vereshchagin, Fotolia

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7 Jahre Detox-Kampagne: Greenpeace zieht Bilanz

Sieben Jahre sind nun vergangen, seitdem Greenpeace die Kampagne „Detox My Fashion“ gestartet hat. Das Ziel der teilnehmenden Unternehmen: Den Einsatz gefährlicher Chemikalien auf Kosten von Menschen und Umwelt bis 2020 auf null zu senken.  Nun zieht die Umweltorganisation ein Zwischenfazit.

Nach Angaben von Greenpeace haben sich seit Start der Kampagne im Jahr 2011 bereits 80 Modefirmen, Lieferanten und Einzelhändler zu dem von Greenpeace gesetzten Ziel bekannt. Darunter bekannte Modeunternehmen wie Adidas, Esprit, C&A und H&M, aber auch Einzelhändler wie Rewe, Aldi und Lidl.

Greenpeace untersucht regelmäßig die Abwässer an den Produktionsstätten der großen Modeunternehmen. Dadurch stellt die Umweltorganisation fest, ob sich die Unternehmen dem Ziel annähern und Schritt für Schritt auf die gefährlichen Chemikalien verzichten.

Längerfristig müsse es jedoch das Ziel sein, dass die gesamte Industrie auf den Einsatz von gefährlichen Chemikalien verzichtet, sowie, dass das Problem des Überkonsums angegangen wird, so Greenpeace in seinem Zwischenbericht.

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