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E-Autohersteller BYD: Drohende EU-Zölle setzen Kurs unter Druck
Die Europäische Kommission plant laut einem Bericht des "Handelsblatts" die Einführung von Ausgleichszöllen auf chinesische Hybridfahrzeuge. Für die Aktie des chinesischen Elektroautoherstellers BYD geht es abwärts.
Die EU erhebt bereits seit Mitte 2024 Ausgleichszölle auf chinesische Elektroautos, da diese laut einer Untersuchung in der Volksrepublik marktverzerrende Subventionen erhalten. Viele chinesische Hersteller sind allerdings inzwischen dazu übergegangen, Plug-in-Hybride in die EU zu exportieren, um so die Zölle zu vermeiden. Mit den neuen Maßnahmen will die EU dieses Schlupfloch schließen.
BYD setzt stark auf Expansion in Europa
Wie bei den reinen Elektroautos dürften auch mögliche Zölle auf Plug-in-Hybride laut "Handelsblatt" von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich hoch ausfallen. BYD würde wahrscheinlich besonders betroffen sein: Laut dem Branchendienst Dataforce hat der Konzern seine Zulassungen von Plug-in-Hybriden in der EU in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 260 Prozent steigern können.
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