Windpark Tassillé in Frankreich: aventron betreibt Wind-, Wasser- und Solarkraftwerke in der Schweiz und anderen europäischen Ländern. / Foto: Unternehmen

15.05.18 Nachhaltige Aktien , Erneuerbare Energie

aventron AG im Porträt, Teil 2: Nichts als grüner Strom

Die aventron AG führt derzeit eine Kapitalerhöhung durch. Es sollen 15 Millionen neue Namensaktien in Umlauf gebracht werden. Lohnt sich der Einstieg für private Anleger?

Die aventron AG hat eine einzige Einnahmequelle: Sie verkauft Strom. Und der stammt ausschließlich aus erneuerbarer Energie. Das Unternehmen betreibt Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke in der Schweiz und in mehreren Ländern Europas.

Derzeit läuft eine Kapitalerhöhung: Zu den bisherigen 34,105 Millionen Aktien sollen maximal 15 Millionen neue Namensaktien mit einem Nennwert von einem Franken hinzukommen. Der Ausgabepreis pro Namensaktie beträgt 9.80 Franken, das entspricht dem derzeitigen Börsenkurs (14.5., 9:15 Uhr). Für einen Euro erhält man derzeit 1,19 Franken. Auch private Anleger können sich an der Kapitalerhöhung beteiligen. aventron stockt das Eigenkapital mit der Ausgabe der neuen Aktien um maximal 147 Millionen Franken auf. An der gesamten Emission beteiligen sich auch die Hauptaktionäre der aventron, das sind drei Schweizer Stadtwerke. Sie nutzen ihre Bezugsrechte für die neuen Aktien nicht und stellen sie dem Markt zur Verfügung.

2017 hat die aventron-Gruppe nach Steuern 8,3 (2016: 3,0) Millionen Franken Gewinn erzielt – das sind 0,24 Franken pro Aktie. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 23,9 Millionen Franken 73 Prozent über dem aus 2016. Im Verhältnis zum Nettoerlös liegt die EBIT-Marge bei 31,0 (28,4) Prozent. Pro Aktie schüttet aventron für 2017 eine Dividende von 0,23 Franken aus (2016: 0,21 Franken).

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