Hauptsitz der BIB in Essen. / Foto: Unternehmen

31.01.20 Finanzdienstleister

Bank im Bistum Essen: Vorsteuergewinn deutlich gestiegen

Die Bank im Bistum Essen (BIB) hat ihren vorläufigen Jahresabschluss für 2019 veröffentlicht. Beim Gewinn vor Steuern konnte die christliche Genossenschaftsbank zweistellig zulegen.

Die BIB erwirtschaftete im letzten Jahr wie auch schon 2018 einen Zinsüberschuss von 65 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss stieg um knapp 6 Prozent auf 7,2 Millionen Euro. Aufgrund von Sondereffekten legte der Gewinn vor Steuern um mehr als 11 Prozent auf 49,2 Millionen Euro zu. Die Bilanzsumme betrug knapp 5,3  Milliarden Euro ­– ein Plus von 2,5 Prozent. Die Mitgliederzahl der Genossenschaft erhöhte sich um 118 auf 4.537.

"Insgesamt ist das Ergebnis des Jahres 2019 sehr erfreulich zu bewerten, wenngleich auch einmalige Sondereffekte dazu beigetragen haben“, sagt Dr. Peter Güllmann, Vorstandssprecher der BIB. "Trotz der angespannten Zinssituation konnten wir auch im vergangenen Jahr unseren Zinsüberschuss stabil halten und unsere Eigenmittel ausbauen. Damit sind wir erneut in der Lage, unsere Geschäftsaktivitäten weiter voranzutreiben und die Finanzierungsvorhaben unserer Kunden auf einer soliden Basis zu begleiten. Auf dieser Grundlage werden wir der Generalversammlung wieder 3 Prozent Dividende zur Ausschüttung vorschlagen.“

Die BIB versteht sich als Finanzdienstleister für kirchliche Einrichtungen, Unternehmen aus der Sozialwirtschaft, Stiftungen, Hilfswerke und alle institutionellen und privaten Kunden, die ihre ethischen, ökologischen und sozialen Grundsätze teilen.

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