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BioNTech: Krebs-Studie sorgt für schlechte Stimmung
Der Mainzer Biotechkonzern BioNTech hat in einer Phase-3-Studie mit einem Krebsmedikament seine Ziele erreicht. Doch ungetrübt ist der Erfolg nicht. Die Aktie verliert.
Gemeinsam mit dem chinesischen Partner DualityBio hatte BioNTech den Wirkstoff Trastuzumab Pamirtecan bei einer bestimmten Form von Brustkrebs erforscht. In einer globalen Phase-3-Studie bei Patientinnen mit fortgeschrittenem Brustkrebs sei zwar das vorrangige Studienziel erreicht worden, teilte BioNTech mit. Das Fortschreiten der Krankheit sei jedoch nur moderat verzögert worden.
Zunächst Erfolg in China
Außerdem trat laut Unternehmen eine höhere Rate an Lungenerkrankungen auf als in früheren Studien mit dem Mittel, darunter auch schwere und tödliche Verläufe. "Die verfügbaren Wirksamkeits- und Sicherheitsdaten zum Stichtag der Datenanalyse deuten darauf hin, dass der potenzielle Nutzen für Patientinnen und Patienten angesichts der derzeit verfügbaren Behandlungsmöglichkeiten begrenzt wäre", so BioNTech. Die Unternehmen wollen nun das weitere gemeinsame Vorgehen beraten.
BioNTech hatte die weltweiten Rechte an Trastuzumab Pamirtecan mit Ausnahme von China im April 2023 gekauft und dafür 170 Millionen US-Dollar im Voraus an DualityBio gezahlt. Zudem wurden Meilensteinzahlungen von potenziell mehr als 1,5 Milliarden Dollar vereinbart. Im September 2025 hatten die Unternehmen in China eine erfolgreiche Phase-3-Studie mit dem Mittel gemeldet. DualityBio hatte erklärt, die Zulassung in China beantragen zu wollen.
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