Institutionelle / Anlageprofis

BlackRock verwaltet neues nachhaltiges Anlageinstrument

Die Regierungen von Deutschland und Frankreich schließen sich mit drei gemeinnützigen Stiftungen und dem weltgrößten Vermögensverwalter BlackRock zu einer neuartigen Partnerschaft zusammen. Gemeinsam will man privates Kapital für den Klimaschutz in Entwicklungsländern mobilisieren.

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Ziel der Kooperation ist die Bildung eines Anlageinstruments, das Gelder aus Stiftungen und von Regierungen in Höhe von bis zu 100 Millionen US-Dollar einsetzt, um ein Vielfaches an institutionellem Kapital aus Pensionsfonds, Staatsfonds und Versicherungsunternehmen aufzubringen und einzusetzen. Neben BlackRock und den Regierungen Deutschlands und Frankreichs gehören zu der Partnerschaft die Stiftungen Hewlett und Grantham sowie die IKEA-Stiftung. 

Risiken für institutionelle Anleger sollen verringert werden

Das Finanzinstrument, das aus regulatorischen Gründen noch nicht als Investmentfonds bezeichnet werden darf, wird von BlackRock verwaltet werden. Es investiert in Projekte und Unternehmen in verschiedenen klimatechnologischen Sektoren in Asien, Afrika und Südamerika - unter anderem in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Energiespeicherung und CO2-arme und elektrifizierte Verkehrsmittel.

Das philanthropische und staatliche Kapital wird eingesetzt, um die Risiken für institutionelle Investitionen in diesen Märkten zu verringern. Das Instrument soll dazu beitragen, die Gelder "umzulenken“, die zur Finanzierung des klimafreundlichen Umbaus der Wirtschaft erforderlich sind - mit einem konservativeren Risikoprofil, das großen institutionellen Investoren helfen soll, sich mit der Idee, in die Klimainfrastruktur im Süden zu investieren, besser vertraut zu machen.

Das Projekt ist eine Initiative der "Task Force on Philanthropic Innovation", die auf dem ersten One Planet Summit im Dezember 2017 in Paris gegründet wurde.  

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