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Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie
First Solar-Aktie gibt nach – hohe Zinsen belasten Solarbranche
Die Aktie des US-Solarkonzerns First Solar ist in der vergangenen Woche deutlich unter Druck geraten. Auslöser waren vor allem Sorgen vor anhaltend hohen Finanzierungskosten. Gleichzeitig könnten neue Zölle die Chancen des Unternehmens am US-Markt verbessern.
In der vergangenen Woche büßte die First Solar-Aktie an ihrer US-Heimatbörse Nasdaq insgesamt knapp 9 Prozent ein, am Donnerstag betrug der Tagesverlust 10,3 Prozent. Am Freitag ging es für den Kurs noch einmal leicht aufwärts. Auch andere Solaraktien gaben deutlich nach, darunter etwa SolarEdge Technologies (minus 4,3 Prozent), Sunrun (minus 6,8 Prozent) und Canadian Solar (minus 3,4 Prozent).
Hohe Kreditkosten als Risiko – neue Zölle als Chance
Auslöser für die Kursverluste waren stark gestiegene Renditen langfristiger US-Staatsanleihen. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen kletterte zuletzt auf 5,2 Prozent, bei 30-jährigen Papieren waren es 5,48 Prozent. Dazu trugen unter anderem höhere Energiepreise infolge des Iran-Kriegs sowie die Sorge vor anhaltend hoher Inflation und weiteren Zinserhöhungen der US-Notenbank bei.
Steigen die Renditen von US-Staatsanleihen, verlangen Anleger und Banken in der Regel höhere Zinsen für Unternehmenskredite und Projektfinanzierungen. Weil große Solarparks üblicherweise zu einem erheblichen Teil mit Fremdkapital finanziert werden, können höhere Finanzierungskosten Solarprojekte unattraktiver machen.
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