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Nachhaltige Aktien, Anleihen / AIF
Gold: Krisenwährung, Krisenmythos und nachhaltige Geldanlage?
Gold gilt seit Jahrtausenden als Symbol für Wohlstand und Sicherheit. In Kriegen, bei Währungsreformen oder auf der Flucht konnte physisches Gold Menschen helfen. Gold ist nicht nur Rohstoff, sondern auch eine Art Ersatzwährung: wertvoll, kompakt und nahezu überall auf der Welt handelbar. Gerade in politisch unruhigen Zeiten empfinden manche Menschen das bis heute als beruhigend.
Doch eignet sich Gold deshalb auch als Geldanlage? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, in Gold zu investieren? Und ist das Edelmetall eine nachhaltige Option? ECOreporter hat Antworten.
Im vergangenen Jahr und bis Anfang 2026 erlebte der Goldpreis die größte Rallye seiner Geschichte. Ende Januar kostete eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) zeitweise mehr als 4.600 Euro – so viel wie nie zuvor. Treiber des Goldkurses waren Ängste vor einer schweren Wirtschaftskrise in den USA und den Folgen der immer rasanter wachsenden Staatsverschuldung.
Gold schützt nicht automatisch vor Kursverlusten
Aber der Goldpreis klettert nicht immer. Im Gegenteil, der kann auch tief fallen. Nach dem großen Preiseinbruch im Jahr 1980 dauerte es beispielsweise 28 Jahre, bis der Goldpreis wieder sein damaliges Niveau erreichte. Und auch seit diesem März geht es für den Goldkurs wieder stetig abwärts. Trotz einer angespannten Weltwirtschaftslage und des Kriegs im Iran.
Mittlerweile nehmen viele professionelle Investoren Gewinne mit und investieren Geld woanders. Die aktuelle Entwicklung zeigt: Gold reagiert längst nicht mehr so berechenbar auf Krisen wie viele Anleger und Anlegerinnen vermuten.
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