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Innovative Recyclingaktien: Lässt sich mit Müll Geld verdienen?
Junge Unternehmen wollen mit neuen Verfahren Müll effektiver recyceln und aus alten Kunststoffen und Reifen wieder wertvolle Rohstoffe gewinnen. ECOreporter hat geprüft, ob sich hier attraktive Wachstumschancen bieten oder die Investments eher für die Tonne sind.
Bilder riesiger Plastikmüllstrudel im Meer wecken schnell die Hoffnung, dass innovative Unternehmen das Problem lösen können – und dass Anlegerinnen und Anleger die Chance bekommen, davon zu profitieren. Tatsächlich gibt es Projekte, die Plastik aus den Ozeanen sammeln. Das bekannteste ist die niederländische Stiftung The Ocean Cleanup.
Investmentchancen muss man suchen
Die Organisation arbeitet unter anderem im Great Pacific Garbage Patch, dem größten bekannten Müllstrudel der Erde zwischen Kalifornien und Hawaii. Er bedeckt nach Schätzungen rund 1,6 Millionen Quadratkilometer – etwa die dreifache Fläche Frankreichs. Allerdings besteht er nicht aus einer geschlossenen Müllinsel, sondern überwiegend aus Milliarden kleiner Kunststoffteile. Börsennotiert ist das Unternehmen aber nicht: The Ocean Cleanup ist eine gemeinnützige Organisation und finanziert sich über Spenden und Partnerschaften.
Wer in Recycling investieren möchte, muss daher andere Wege gehen. Es gibt aber an der Börse einige wenige Unternehmen, die Verfahren entwickeln, um Kunststoffe oder Altreifen wieder zu Rohstoffen zu machen. Sie versprechen Lösungen für Abfälle, die bislang kaum oder gar nicht hochwertig recycelt werden können.
ECOreporter hat vier dieser Spezialisten untersucht:
- Carbios
- Powerhouse Energy
- PureCycle Technologies
- Pyrum Innovations
Wie weit sind die Technologien wirklich? Welche Unternehmen verdienen bereits Geld? Welche Geschäftsmodelle haben die besten Chancen? Und welche Konzepte überzeugen auch unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten?
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