Verschiedene Xeon-Prozessoren von Intel. / Foto: Intel

12.04.20 Aktientipps , Aktien-Favoriten , Dividendenkönige

Intel: Mikroprozessoren für Computer

"Intel inside": Dieser Werbespruch machte Intel in den 90er Jahren zu einem der bekanntesten Unternehmen der Informationstechnologie-Branche. Warum ist der US-Computerchiphersteller eine ECOreporter-Favoriten-Aktie?

Der Firmenname Intel ist die Abkürzung für Integrated Electronics. Robert Norton Noyce und Gordon Moore, die als Pioniere der US-Halbleiterindustrie gelten, haben Intel 1968 in Mountain View in Kalifornien gegründet. Bald stieß Andrew Grove dazu; er gilt als einer der Väter des Silicon Valley. 1971 stellte das Unternehmen der staunenden Welt den ersten Mikroprozessor vor - eines der wichtigsten Computerbauteile.

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Die Prozessoren von Intel gelten bis heute als die am weitesten verbreiteten Chips in privaten Computern. In fast allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen kommt Technik von Intel zum Einsatz.

Umsatz und Gewinn steigen stetig

Intel steigert seit Jahren seine Umsätze. Im Geschäftsjahr 2019 betrug der Umsatz 72 Milliarden US-Dollar, 2018 waren es 70,8 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn stagnierte 2019 bei 21 Milliarden US-Dollar. Für 2020 rechnet Intel mit einem Umsatz von 73,5 Milliarden US-Dollar - vorausgesetzt, die Corona-Pandemie hat keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung.

2019 war China der wichtigste Markt für Intel (Umsatzanteil 27,8 Prozent). Dahinter folgten Singapur und die USA (jeweils 21,7 Prozent). Ende Ende 2019 beschäftigte Intel mehr als 110.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen hat (Stand 12.4.2020) eine Marktkapitalisierung von mehr als 234 Milliarden US-Dollar, das sind ungefähr 215 Milliarden Euro. Der Konzern ist im Aktienindex S&P 100 gelistet, der die 100 größten börsennotierten US-Unternehmen enthält

Dividende: Die Intel-Aktionäre erhalten seit 1992 eine Dividende. 2019 hat der Konzern insgesamt 1,26 US-Dollar je Aktie ausgeschüttet. 2020 soll die Jahresdividende auf 1,32 US-Dollar je Aktie (1,23 Euro) steigen. Das entspricht (Stand 12.4.2020) einer Dividendenrendite von 2,3 Prozent.

Nachhaltigkeit: Intel wurde vor einigen Jahren wegen des aggressiven Umgangs mit der Konkurrenz kritisiert und zahlte hohe Strafen. Lob bekommt Intel hingegen für seine Unternehmensstrategie beim Wasserverbrauch und bei der Energieeffizienz. Auch bei der Rohstoffbeschaffung und im Umgang mit gefährlichen Chemikalien bei der Produktion punktet der Konzern. Die Intel-Aktie ist unter anderem in den Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index North America, FTSE For Good Global und MSCI Global Sustainability enthalten.

K.O.-Kriterien: Keine.

Intel Corp.: ISIN US4581401001 / WKN 855681

 

Stand: 4/2020

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