Die Cannabis-Industrie ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Können Anleger davon profitieren? / Foto: Pixabay

18.06.19 Nachhaltige Aktien

Plus 442 % mit Cannabis-Aktien: Nachhaltiges Investment oder Hype?

Aktien von Cannabis-Unternehmen werden regelmäßig als Börsen-Geheimtipps angepriesen. Wie viel Substanz steckt hinter dem Hype? ECOreporter analysiert die Kursentwicklung von 62 in Deutschland handelbaren Cannabis-Aktien.

Cannabis (oder auch Hanf, die Begriffe sind weitestgehend synonym) ist eine der ältesten und vielseitigsten Kulturpflanzen der Welt. Aus Cannabis lassen sich Speiseöle und ätherische Öle gewinnen, widerstandsfähige Textilien und Seile herstellen. Die Pflanze ist pflegeleicht, schädlingsresistent und benötigt viel weniger Wasser als beispielsweise Baumwolle.

Die Cannabis-Industrie boomt seit einigen Jahren allerdings vor allem wegen der psychoaktiven Wirkstoffe der Pflanze. In zahlreichen Ländern darf Cannabis zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden. Zur Anwendung kommen dabei in erster Linie getrocknete Blätter (Marihuana) und isolierte Wirkstoffe wie Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD). In Deutschland dürfen seit 2017 neben zugelassenen Cannabis-Fertigarzneimitteln auch Cannabisblüten und -extrakte verkauft werden, wenn deren Anbau zu medizinischen Zwecken staatlich überwacht wird.

Immer mehr Firmen entwickeln Medikamente auf Cannabis-Basis. Eines dieser Unternehmen, GW Pharmaceuticals aus Großbritannien, analysiert ECOreporter regelmäßig in seinem Überblick über die nachhaltigen Gesundheitsaktien.

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