SAP gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Unternehmens-Software. Die Aktie ist ein ECOreporter-Dividendenkönig. / Foto: Unternehmen

13.11.18 Aktientipps , Aktien-Favoriten , Dividendenkönige

SAP SE: Software für Unternehmen

Software von SAP SE kommt in vielen Unternehmen zum Einsatz. Sie führen mit SAP-Produkten ihre Bücher und bauen das Controlling darauf auf, ebenso den Vertrieb und das Personalwesen. Nicht nur das ist ein Grund, wieso der deutsche Konzern in der Auswahl unserer  ECOreporter-Favoriten-Aktien ist.

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SAP aus dem baden-württembergischen Walldorf ist der nach Umsatz größte börsennotierte europäische Softwarehersteller und weltweit die Nummer drei der Branche. 1972 gründeten fünf ehemalige IBM-Mitarbeiter die Firma SAP Systemanalyse und Programmentwicklung GbR in Weinheim. Von 1991 bis Ende 2018 folgten insgesamt 63 Unternehmensübernahmen. 2014 übernahm SAP für 6,2 Milliarden Euro Concur Technologies, einen US-Anbieter von Firmensoftware für Reisemanagement und Reisekostenabwicklung. 2018 kaufte SAP für 7 Milliarden Euro den US-Cloud-Spezialisten Qualtrics auf. SAP-Wettbewerber sind beispielsweise IBM, Oracle und Salesforce, alle aus den USA. Der Konzern beschäftigte Ende 2018 weltweit etwa 96.500 Mitarbeiter.

SAP erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von 24,7 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 5 Prozent zum Vorjahr. Der Nettogewinn stieg um 1 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. 2019 will das Management den Konzern stärker auf das Geschäft mit Cloud-Software ausrichten. Knapp 1 Milliarde Euro sollen aufgewendet werden, um nicht mehr benötigten Mitarbeitern den Vorruhestand schmackhaft zu machen. Gleichzeitig plant der Konzern, unter anderem im Cloud-Bereich neue Spezialisten einzustellen. Ende 2019 sollen mehr als 100.000 Menschen bei SAP arbeiten.

SAP wird (Stand Oktober 2019) als einziger Konzern im deutschen Leitindex DAX von einer Frau geleitet: Jennifer Morgan bildet zusammen mit Christian Klein die neue Führungsspitze nach dem Rücktritt des langjährigen Konzernlenkers Bill McDermott.

Dividende:  Seit dem Börsengang 1988 zahlt SAP den Aktionären eine Dividende, die regelmäßig steigt, und die Wachstumsaussichten sind weiterhin gut. Durchschnittlich schüttet SAP etwa 40 Prozent des Gewinns aus. Für das Geschäftsjahr 2018 erhöhte das Unternehmen die Dividende um 0,10 Euro auf 1,50 Euro. Das entspricht (Stand 22.10.2019) einer Dividendenrendite von 1,2 Prozent.

Nachhaltigkeit:  SAP bekommt Lob und Auszeichnungen für seine Sozial- und Bildungsprogramme, auch für das Engagement bei der Bildung für Kinder und Jugendliche. Der Konzern setzt bei der eigenen Stromversorgung auf Erneuerbare Energie, und SAP-Produkte dienen den Kunden dazu, ihre Rohstoffeffizienz zu steigern, um umweltverträglicher zu werden und die Arbeitssicherheit zu erhöhen.

In die Kritik geriet SAP 2015 wegen einzelner Fälle von Korruption und Bestechung, unter anderem in Panama. Kritisch auch: Geheimdienste wie CIA und NSA sollen teilweise Software von SAP-Tochtergesellschaften verwenden. SAP bietet zudem Steuerungssoftware für Wehrtechnologie an.

K.O.-Kriterien:  Geschäfte mit dem Militär und Geheimdiensten.

SAP SE: ISIN DE0007164600 / WKN 716460

 

Stand: 10/2019

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