Schwimmendes Solarkraftwerk (13,7 MW) auf dem Stausee am Yamakura-Damm in Japan. / Foto: Kyocera

19.04.19 Erneuerbare Energie , Meldungen

Solaranlagen gehen baden – gewinnt die Umwelt?

In Frankreich gibt es schon zwei schwimmende Solaranlagen in Stauseen, China ist einmal mehr Vorreiter und hat bereits eine ganze Reihe sehr großer Solaranlagen ins Wasser gesetzt. Warum gibt es das in Deutschland noch nicht?

Immerhin, ein Bundesland hat nun die Initiative ergriffen. Aber sind schwimmende Solaranlagen überhaupt wünschenswert? Was spricht für oder gegen sie?

Auf einem Stausee in Südfrankreich wird seit dem vierten Quartal 2018 eine von der französischen Akuo Energy entwickelte Solaranlage errichtet. Dabei handelt es sich nach Informationen von Germany Trade & Invest (Gtai) um die mit einer Nennleistung von 17 Megawattpeak (MWp) bisher größte schwimmende Solaranlage Europas (Stand: Februar 2019). Auch der französische Energiekonzern EDF plant nach Angaben von Gtai eine schwimmende Solaranlage mit bis zu 20 Megawatt (MW) Leistung, die im Sommer 2020 in Alpennähe in Betrieb gehen soll. Beide Projekte haben den Zuschlag bei den französischen Ausschreibungen für Solarprojekte erhalten. Frankreich führt Ausschreibungen auch für innovative Solarvorhaben durch, von denen kleinere Projekte profitieren. Akuo Energy schätzt das Potenzial für schwimmende Solaranlagen in Frankreich auf etwa 10 Gigawatt. Potenzial bestehe insbesondere auf Stauseen, an denen EDF Wasserkraftwerke betreibt.

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