Biogasanlage von UDI in Torgelow: Gibt es Probleme beim Verkauf von Biogasprojekten der Unternehmensgruppe? / Foto: UDI

18.03.19 Meldungen , Anleihen / AIF

UDI (Teil 2): Frühe Kündigungsmöglichkeiten für Anleger – mehr Schaden als Nutzen?

Bei mehreren Nachrangdarlehen der "UDI Energie Festzins“- Reihe liegen die Zinszahlungen an die Anleger unter Plan. ECOreporter hat die Ursachen hier herausgearbeitet. Die "UDI Energie Festzins“- Angebote waren bei Anlegern auch deswegen so gefragt, weil sie die Nachrangdarlehen frühzeitig kündigen können. Inwiefern sich diese Flexibilität aber nachteilig für die Anleger auswirken kann, erfahren Sie im zweiten Teil der ECOreporter-Serie zu UDI.

Bei den zwischen 2016 und 2018 platzierten Nachrangdarlehen UDI Energie Festzins 11, 12 und 13 ist das geplante Laufzeitende jeweils noch weit entfernt: 30.6.2029 (Festzins 11), 31.12.2029 (12) und 31.12.2030 (13). Die Anleger können die Nachrangdarlehen aber jeweils bereits zehn Jahre vorher erstmals kündigen: zum 30.6.2019 (11), zum 31.12.2019 (12) und zum 31.12.2020 (13). Die Kündigungsfrist für die Anleger beträgt jeweils zwölf Monate.

Risiko Kündigung?

Aufgrund dieser frühzeitigen Kündigungsmöglichkeiten ist es für  die Emittenten der UDI Energie Festzins-Angebote schlechter einzuplanen, wie lange ihnen das Kapital zur Verfügung steht. Besteht damit für die Emittenten und für die von ihnen mit Kapital ausgestatteten Projektgesellschaften ein Finanzierungsrisiko, wenn deutlich mehr Anleger als geplant die Nachrangdarlehen frühzeitig kündigen? Ein Grund für Kündigungen können beispielsweise Zinsreduzierungen bei den Nachrangdarlehen sein, über die dann in der Folge Medien vermehrt und kritisch berichten. Dadurch kann auch bei Anlegern, die selbst nicht von Zinsreduzierungen betroffen sind, eine Verunsicherung entstehen.

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