Die UmweltBank AG aus Nürnberg finanziert Umweltprojekte. Ihre Aktionäre profitieren seit Jahren von einer attraktiven Dividende. / Foto: UmweltBank

05.04.20 Aktientipps , Nachhaltige Aktien , Aktien-Favoriten , Finanzdienstleister , Banken-Favorit , Spezialwerte

UmweltBank AG: Deutschlands einzige grüne börsennotierte Bank

Sie ist Deutschlands einzige börsennotierte grüne Bank: Die UmweltBank. Diese  Small Cap-Aktie gehört zu den  ECOreporter-Favoriten-Aktien. Wieso, das erfahren Sie in diesem Unternehmensporträt.

Die Finanzierung der Energiewende in Deutschland: Das hatte sich die UmweltBank AG aus Nürnberg schon auf die Fahnen geschrieben, bevor der Begriff Energiewende in Deutschland überhaupt populär wurde. Die Bank setzt sich für die ökologische Entwicklung ein und fördert den Umweltschutz.

Gegründet 1997, zählt die UmweltBank zu den Pionieren des nachhaltigen Bankgeschäfts in Deutschland. Sie bekennt sich zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) der Vereinten Nationen und will "die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft mit dem Ziel fördern, eine lebenswerte Welt für kommende Generationen zu erhalten und zu schaffen".

Der folgende Premium-Inhalt ist aufgrund des Artikelalters nun frei verfügbar.

Das Bankgeschäft konzentriert sich auf die Bereiche Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Blockheizkraft, Niedrigenergie-Bauweise, ökologische Landwirtschaft, umweltfreundliche Produktion und Kreislaufwirtschaft/Recycling.

Die UmweltBank verzichtet als Direktbank auf Schalterhallen und Filialen, was Kosten einspart und günstige Konditionen ermöglicht. Das Unternehmen zählte Ende 2019 201 Mitarbeiter und betreute mehr als 116.000 Kunden.

Zudem ist die UmweltBank-Aktie die einzige wirklich grüne Bank-Aktie in Deutschland. Nachhaltiges Bankwesen gilt zwar immer noch als ein Nischengeschäft, aber Deutschlands grüne Banken sind in den vergangenen Jahren zu respektablen Mittelständlern herangewachsen. Auch die UmweltBank: 2019 erhöhte sie ihre Bilanzsumme um fast 11 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro. Der Jahresgewinn stieg um 1,4 Prozent auf 17,2 Millionen Euro. Anfang Februar 2020, also vor Ausbruch der Corona-Pandemie, rechnete die Bank für das laufende Geschäftsjahr mit einem leichten Rückgang des Vorsteuergewinns von 37,6 auf 36 Millionen Euro. Eine aktualisierte Prognose hat die UmweltBank bislang nicht abgegeben (Stand 5.4.2020).

Größter Anteilseigner der Bank ist mit 15 Prozent die Bochumer GLS Bank. Die übrigen Aktien befinden sich in Streubesitz.

Dividende: Die erste Dividende zahlte die UmweltBank für das Geschäftsjahr 2003. Für das Jahr 2018 hat die Bank zum zehnten Mal in Folge die Dividende erhöht - auf 0,33 Euro je Aktie. Das entspricht (Stand 5.4.2020) einer Dividendenrendite von 2,9 Prozent. Ihren Dividendenvorschlag für 2019 will die UmweltBank am 4.5.2020 veröffentlichen.

Nachhaltigkeit: Die UmweltBank lässt das Geld ihrer Kunden ausschließlich für klimafreundliche und umweltschonende Zwecke arbeiten. 2018 hat sie durch die Unterstützung von Umweltprojekten eigenen Angaben zufolge fast 558.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Im Nachhaltigkeits- und Geschäftsbericht veröffentlicht die Bank regelmäßig eine Umwelt- und eine Handelsbilanz.

K.O.-Kriterien: Keine

UmweltBank AG: ISIN DE0005570808 / WKN 557080

 

Stand: 4/2020

 

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