Union Pacific erwartet in der Energiekrise eine höhere Nachfrage nach Transporten auf der Schiene. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

Union Pacific sieht hohe Dieselpreise als Vorteil – UBS stuft Aktie hoch

Der US-Eisenbahnkonzern Union Pacific sieht hohe Treibstoffpreise als Wettbewerbsvorteil für den Verkehr auf der Schiene. Die Schweizer Großbank UBS wird optimistischer für die Aktie.

Zwar belasten die hohen Kraftstoffpreise auch Union Pacific selbst. Das Unternehmen zahlt derzeit deutlich mehr für Diesel als geplant. Bislang sieht der Konzern aber keine Anzeichen dafür, dass die hohen Energiepreise die Nachfrage nach Gütertransporten insgesamt deutlich bremsen – im Gegenteil.

Analysten rechnen mit steigenden Frachtmengen

Union Pacific-Finanzvorständin Jennifer Hamann erklärte auf einer Investorenkonferenz am gestrigen Mittwoch, dass man eine steigende Nachfrage erwarte. Erste Verlagerungen von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene seien bereits zu beobachten. Züge können große Frachtmengen wesentlich kraftstoffeffizienter transportieren als Lastwagen. Für Logistikunternehmen kann es sich bei hohen Dieselpreisen daher stärker lohnen, längere Strecken auf der Schiene zurückzulegen.

Im folgenden Premium-Bereich finden Sie eine aktuelle Einschätzung der Union Pacific-Aktie.

Lesen Sie auch das zweiteilige ECOreporter-Dossier zu nachhaltigen Eisenbahn-Aktien.

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