Straumann baut aktuell sein Geschäftsmodell um und setzt stärker auf Serviceangebote. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

Zahnersatz-Konzern Straumann wächst – Chinageschäft unter Druck

Der Schweizer Zahnersatzhersteller und Kieferchirurgie-Konzern Straumann hat 2025 den Umsatz gesteigert. Diverse Sondereffekte drücken allerdings den Gewinn – und in einigen Regionen gibt es Probleme.

Straumann erzielte 2025 einen Umsatz von 2,6 Milliarden Schweizer Franken (2,9 Milliarden Euro), ein Plus von 4,1 Prozent zum Vorjahr. Organisch, also etwa ohne die Berücksichtigung von Akquisitionen und Wechselkursen, wuchsen die Erlöse um 8,9 Prozent.

Straumann richtet Geschäft neu aus

Das Wachstum reflektiert laut Straumann "eine starke zugrunde liegende Nachfrage sowie anhaltende Marktanteilsgewinne über die gesamte globale Präsenz hinweg". Allerdings zeigen sich regional deutliche Unterschiede: Die Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) waren Säulen des Geschäfts und wuchsen zweistellig, im Wachstumsmarkt Lateinamerika legte der Umsatz um 18 Prozent zu.

In Nordamerika hingegen schrumpften die Umsätze aufgrund geringerer Einnahmen in den USA, und die Region Asien-Pazifik verzeichnete ein Minus von 20 Prozent. Das lag an der schwachen Nachfrage in China, andere Märkte der Region legten zwar zu, konnten das Minus aber nicht ausgleichen. Straumann zufolge gab es Verzögerungen beim sogenannten staatlichen Beschaffungsprogramm in China. Diese zentralisierten Ausschreibungen hätten sich wegen des relativ späten chinesischen Neujahrs verschoben, außerdem drücke das Verfahren die Preise.

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