Der Wachhund warnt vor riskanten Investments.

Die Wachhund-Warnungen

In der Wachhund-Rubrik berichten wir über Unternehmen und Organisationen, mit denen die Anleger sich Bauchschmerzen einhandeln können.

Nicht, dass es immer um "schwarze Schafe" geht: In der Wachhund-Rubrik lesen Sie auch über Unternehmen, die zwischenzeitlich in einer Schieflage sind, aber Potenzial haben - für später.

Oft aber geht es um Abzocke, Doppelmoral und falsche Versprechen, um exorbitante Vorstandsgehälter oder überzogene Vermittlungsprovisionen. Oder schlichtweg um Investments, die nicht nachhaltig sind.

 

AKTUELLE WACHHUND-FÄLLE

16.07.21 Crowd-Angebot vanilla bean: Grünzeug GmbH meldet Insolvenz an

Die Grünzeug GmbH aus Regensburg wollte den verpackungsfreien Lieferdienst vanilla bean aufbauen und hatte dazu Geld über die Crowd-Plattform Companisto eingesammelt. Jetzt musste das Unternehmen Insolvenz anmelden.

14.07.21 Fünf UDI Energie Festzins-Unternehmen ändern ihre Rechtsform

Die Anbietergesellschaften der Nachrangdarlehen UDI Energie Festzins 10 - 14 sind keine GmbH & Co. KGs mehr. ECOreporter hat bei der Nürnberger UDI-Gruppe nachgehakt, was das für Anlegerinnen und Anleger bedeutet.

30.06.21 Insolvente S.A.G. Solarstrom AG: Anleihegläubiger erhalten Schlusszahlung

Die S.A.G. Solarstrom AG aus Merzhausen im Hochschwarzwald hatte Ende 2013 Insolvenz angemeldet. Jetzt erhalten Gläubiger der Anleihen 2011/2017 (ISIN DE000A1K0K53) und 2010/2015 (ISIN DE000A1E84A4) eine Schlusszahlung von 18,23 Prozent ihrer festgestellten Forderungen.

29.06.21 Hylea: Änderung der Anleihebedingungen vorerst gescheitert

Der Paranuss-Produzent Hylea hat Probleme, die Zinsen für seine Unternehmensanleihe 2017/2022 zu zahlen. Deshalb sollen die Bedingungen der Anleihe geändert werden. Im ersten Anlauf ist dies nun gescheitert.

24.06.21 Insolvente SolarWorld AG: Anleihegläubiger erhalten Aktien von Zinnwald Lithium

Der bankrotten SolarWorld AG aus Bonn gehörte die Hälfte der Deutsche Lithium GmbH. Diese Anteile hat Insolvenzverwalter Horst Piepenburg jetzt verkauft.

17.06.21 UDI Energie Festzins-Darlehen: Sieben Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Leipzig hat den Insolvenzanträgen von sieben Gesellschaften der Nürnberger UDI-Gruppe stattgegeben. Damit befinden sich jetzt acht Anbietergesellschaften von Nachrangdarlehen im Insolvenzverfahren.

11.06.21 UDI soll vier weitere Energie Festzins-Nachrangdarlehen zurückzahlen

Wie erwartet hat die Finanzaufsichtsbehörde BaFin die Nürnberger UDI-Gruppe aufgefordert, weitere Nachrangdarlehen „unverzüglich und vollständig“ an die Anlegerinnen und Anleger zurückzuzahlen. Die Gesellschaften, die die Darlehen rückabwickeln sollen, haben bereits Insolvenz angemeldet.

10.06.21 te management GmbH: Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung

Die te management GmbH hat am 2. Juni „aufgrund von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen“ einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Die Dachgesellschaft der te group aus dem bayrischen Aschheim darf das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchführen, also unter Aufsicht über die Insolvenzmasse verfügen.

10.06.21 Hylea will Zinsen der Anleihe senken und Laufzeit verlängern

Der Paranuss-Produzent Hylea hat Zinszahlungen für seine Unternehmensanleihe 2017/2022 nicht fristgerecht leisten können. Jetzt sollen die Anleihebedingungen geändert werden.

08.06.21 te management GmbH stellt Insolvenzantrag – UDI zeigt sich überrascht

Der te management GmbH gehörte bis Oktober 2020 die Nürnberger UDI-Gruppe. Jetzt hat das Unternehmen aus Aschheim Insolvenz angemeldet. Das wirkt sich auf mehrere Finanzprodukte von te und UDI aus. Es besteht ein erhöhtes Risiko, dass Anlegerinnen und Anleger ihr über Nachrangdarlehen investiertes Kapital teilweise oder vollständig verlieren werden.

 

Hier finden Sie alle Wachhund-Fälle in chronologischer Reihenfolge.

Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x