Zentrale der KD-Bank in Dortmund: Das Finanzinstitut will auch für 2018 wieder eine Dividende ausschütten. / Foto: Unternehmen

07.02.19 Finanzdienstleister

Bank für Kirche und Diakonie: Plus 45% beim Neugeschäft mit Krediten

Die Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) hat ihre Geschäftszahlen für das Jahr 2018 vorgelegt. Die Bilanzsumme liegt weiterhin bei über 5,6 Milliarden Euro. Die Anlagen der Kunden in Wertpapieren sind auf 3,4 Milliarden Euro angestiegen – ein Plus von 6,1 Prozent. Die Kredite insgesamt legten um 4,4 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro zu, beim Neugeschäft betrug das Plus 45,2 Prozent.

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Die in Dortmund ansässige Bank hat im vergangenen Jahr 363,2 Millionen Euro an neuen Krediten vergeben, größtenteils an Einrichtungen für ältere Menschen und Menschen mit Beeinträchtigungen, für bezahlbaren Wohnraum sowie für weitere soziale Einrichtungen wie Krankenhäuser und Kindergärten.

"Wir haben in den vergangenen Jahren massiv in die Kundenberatung und die Kreditvergabeprozesse investiert. Das enorme Wachstum bei den neuen Kreditzusagen bestätigt diese Entscheidung“, erläutert Ekkehard Thiesler, Vorstandsvorsitzender der KD-Bank. Die Kunden aus der Sozialwirtschaft würden die Niedrigzinsphase nutzen, um gesetzliche Anforderungen - wie z.B. aus den Pflegestärkungsgesetzen und dem Bundesteilhabegesetz - zu erfüllen und Modernisierungen durchzuführen. 

Die anhaltende Niedrigzinsphase, die zunehmenden regulatorischen Anforderungen für Banken und die Digitalisierung sind die Herausforderungen, denen sich die KD-Bank derzeit stellt. Für 2019 ist das größte IT-Projekt in der Geschichte der Bank geplant. Ein neues Bankbetriebssystem soll die Voraussetzungen für weitere Digitalisierungsschritte und die Verknüpfung von stationären und Online-Angeboten schaffen.

Die KD-Bank sieht sich dafür gut gerüstet: "Rücklagen, die wir seit vielen Jahren vorausschauend gebildet haben, und ein weiterhin schlanker Kostenapparat tragen dazu bei. Wir werden unseren Mitgliedern wieder eine Dividende von 4 Prozent vorschlagen können“, so Thiesler.

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