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Baukonzern JM: Bessere Geschäfte, aber verfehlte Erwartungen
Der schwedische Immobilienkonzern JM profitiert von einer Belebung des Wohnungsmarktes in Schweden und erzielt operativ bessere Ergebnisse. An der Börse kamen die neuen Quartalszahlen dennoch nicht gut an.
Nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften IFRS fielen die Ergebnisse schwach aus. Der Umsatz sank im zweiten Quartal im Jahresvergleich von 5,5 Milliarden auf 4,4 Milliarden Schwedische Kronen (403 Millionen Euro). Unter dem Strich stand ein Verlust von 0,87 Kronen (0,08 Euro) je Aktie, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 1,73 Kronen je Aktie erzielt worden war.
Schwedischer Markt erholt sich
Für die schwachen IFRS-Zahlen waren allerdings vor allem buchhalterische Effekte verantwortlich. Bei Wohnungsentwicklern wie JM werden Umsätze erst bei der Übergabe der Immobilien verbucht. Im ersten Halbjahr 2026 wurden weniger Wohnungen übergeben als im Vorjahreszeitraum. Zudem belasteten geringere Gewinne aus Gewerbeprojekten und Einmaleffekte.
Operativ entwickelte sich das Geschäft dagegen positiv. Dank einer höheren Zahl von Wohnungen im Bau sowie eines Grundstücksverkaufs im ersten Quartal stieg der operative Umsatz in den ersten sechs Monaten um 14 Prozent auf 5,8 Milliarden Kronen (510 Millionen Euro). Der Vorsteuergewinn erhöhte sich von 159 auf 187 Millionen Kronen, der Gewinn je Aktie legte von 1,39 auf 2,20 Kronen zu.
Der Bausektor hat es aktuell schwer. Lesen Sie für einen Überblick auch das ECOreporter-Dossier zu nachhaltigen Immobilienaktien.
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